Rezension

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Clap Your Hands Say Yeah – Hysterical

Als Clap Your Hands Say Yeah 2006 ihr selbstbetiteltes Debüt veröffentlichten, ging ein Hype durch die Musikszene. Die Band gewann durch charmante Kompositionen und einem Schuss Unbekümmertheit die Herzen für sich. Dabei war das charakteristische für sie die verquer arrangierten Songs, die trotzdem nichts von ihrer Hörbarkeit einbüßen mussten. Das zweite Album „Some Loud Thunder“ […]

CSS – La Liberación

Als CSS 2006 mit ihrem Debüt „Cansei de Ser Sexy“ in die Öffentlichkeit traten, begeisterten sie mit Frauenpower – doch feministisch wirkten die fünf Mädels (und der eine Junge) nicht, sondern frech, punkig und aufregend. Das Album begeisterte mit einprägsamen Melodien und Zeilen wie „Let’s Make Love And Listen To Death From Above“. Dabei schimmerte […]

Gang Gang Dance – Eye Contact

Das fünfte Album der New Yorker Gang Gang Dance besticht durch sein schönes Cover, von dem uns ein Insekt anschaut, das über und über mit Wassertropfen geschmückt ist -eine juwelenhafte Erscheinung. Ähnlich glitzernd geht es auch musikalisch zu. Lautmalerei ist hier das Credo. Es geht um keine eindeutigen und einprägsamen Melodien, sondern um abstrakte Kunst […]

Miyagi Abschiedskonzert – AMP, Münster, 27. November 2010

Lange versuchte ich diesen Tag einfach zu verdrängen, aber letztendlich kommt man um gewisse Dinge leider nicht herum. Am Samstag war es dann soweit. Miyagi luden ein zum Abschiedskonzert im münsteraner Amp. Die Abendkasse brauchte man an diesem Tag nicht mehr. Das Konzert war kurz vor Beginn ausverkauft, was ja eigentlich auch nicht anders zu […]

Warpaint – The Fool

Ein Debüt, das an den Shoegaze Sound der frühen Lush oder Ride erinnert, 80er Goth psychedelisch neu interpretiert und dem Dreampop von Mazzy Star Tribut zollt. Mit den hyptnotisierenden, elfenartigen, mehrstimmigen Gesängen in „Stars“, den kosmisch aber gleichzeitig eindringlichen Gitarren von „Elephants“ und der großartigen Halb-Cover-Halb-Eigenkreation Billie Holiday (die sich im Vorbeigehen kurz das Beste […]

Tim Kasher – The Game Of Monogamy

Insgesamt ein Dutzend Alben hat der inzwischen 3 Dutzend Jahre alte Amerikaner Tim Kasher nun schon mit seinen Bands Cursive und The Good Life veröffentlicht. Für Album Nr. 13 (Commander Venus und andere Projekte nicht mitgezählt) hat das Saddle Creek Urgestein nun eine Besonderheit überlegt. Er ließ seine Wahlheimat Kalifornien hinter sich, zog sich nach […]

Freelance Whales – Weathervanes

Hört man im Zusammenhang mit einer Indie-Band als Herkunft New York, kommen die Bands in gefühlten 99% der Fälle aus Brooklyn. Vielleicht auch der Grund, warum die nun in Queens heimischen Freelance Whales auch in Brooklyn verortet werden. Aber das dürfte für sie in Ordnung sein, schließlich ist der Buzz um Bands aus Brooklyn immer […]

Gregor McEwan – Houses and Homes

Es ist Herbst. Das merkt man nicht nur an den langsam aber sicher kahl werdenden Bäumen, den sinkenden Temperaturen und den stärker werdenden Stürmen, sondern auch an der zunehmenden Release-Dichte sogenannter Herbstmusik. Gern gemacht von jungen Männern mit akustischer Gitarre und sanfter Stimme. Sehr aktuelle Beispiele sind etwa Johannes Mayer, alias The Late Call mit […]

Sea Wolf – White Water, White Bloom

Was haben Alex Brown Church und John Griffith Chaney gemeinsam? Zunächst wohl nicht so viel, da man beide Namen eher seltener so liest. Letzterer ist bekannter unter seinem Pseudonym Jack London, unter dem er viele Romane und Erzählungen veröffentlichte. Geboren wurde er in Kalifornien. Ebenso, wie Alex Brown Church, der sich für seine musikalischen Ausflüge […]

The Strange Death Of Liberal England – Drown Your Heart Again

Timing ist manchmal einfach alles. So sehr, dass viele Releases minutiös geplant werden. So erscheint es dann auch fast schon nicht mehr wie ein Zufall, dass The Strange Death Of Liberal England zunächst ihre 2005er Debüt-EP „Stop/Go Happy/Sad Forward/Forward“, dann ihr 2007er Debüt-Mini-Album „Forward March!“ im selben Jahr veröffentlichten, wie Arcade Fire ihr Debüt „The […]

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