Streams

Unser 2011 – die Konzerte des Jahres

Am Sonntag ist Silvester, das bedeutet, das Jahr ist nun wirklich so gut wie vorbei. Höchste Zeit für uns, uns unserem Jahresrückblick 2011 zu widmen. Den Start machen heute: die besten Konzerte des Jahres, fein säuberlich sortiert nach Redakteuren. Dabei haben unsere Redakteure ihre Top 5 Konzerte gelistet, aber auch teilweise ihre Flop-Konzerte aufgeführt. Konzerte, zu denen wir auch Berichte haben, haben wir für euch verlinkt, so dass ihr sie direkt nachlesen könnt. Viel Spaß.

Ariane WhiteTapes

Tops

Bright Eyes – (Köln, E-Werk)
Maximo Park (Dortmund, FZW – Westend Indoor Festival)
Owen Pallett & Orchester (Eindhoven, Catharinakerk)
Patrick Wolf (Hamburg, Übel & Gefährlich)
Frankie & The Heartstrings (Utrecht, Ekko)
Fat Cat Tour/Twilight Sad (Köln, G9)
Young Rebel Set (Rees, Haldern Pop Bar)
(Außer Konkurrenz: Miyagi Weihnachtsfeier-Reunion im September)

Flops

The Dope (Münster, Gleis 22 & Köln, Underground) – viel Schlagzeug und schlechter Gesang
Japanese Voyeurs + Therapy? (Dortmund, FZW – Westend Indoor Festival) – schlechter Grunge und im Fall von Therapy? zwar gute dargebotene Musik, aber so einstudiert, dass man den Eindruck hatte, sie würden nach Drehbuch spielen.
Chinawoman (Hamburg, Übel & Gefährlich) – vermeintliche Kunst, die sich selbst am liebsten hat, gehört nicht unbedingt auf eine Popbühne.


Asiye

Tops

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – Centralstation Darmstadt
This Will Destroy You – Schlachthof Wiesbaden

Flops

Stereo Total
Ringo Deathstarr – Centralstation Darmstadt, Super Songs, hübsche Band, aber der Sound war leider nur Brei. Das ganze Erlebnis wurde durch den Sound zerstört.


Chiara

Tops

We Were Promised Jetpacks + The Twilight Sad (Köln, Gebäude 9)
Spaceman Spiff (Köln, Subway)
Miyagi (Münster, Proberaumkonzert)
Spin My Fate (Münster, Café Sputnik)
Mikroboy (Dortmund, FZW)
Gregor McEwan + Trapped Inside The Chase (Osnabrück, Glanz & Gloria)
Sea+Air (Münster, Teilchen & Beschleuniger)
Darwin Deez (Münster, Gleis 22)
Young Rebel Set (Köln, Luxor)
Noah And The Whale (Köln, Luxor)

Flops

Wilhelm Tell Me (FZW, Dortmund)
Diese Band wirkt so künstlich, dass ich es ehrlich gesagt kaum ertragen kann. Girlie-Indie vom Feinsten. Live klingt ein Song einfach wie der andere und ich begreife wie so häufig nicht, warum manche Leute auf so was abfahren. Aber gut… was will man machen. Es ist ja auch nur meine Meinung und jeder darf ja denken und machen was er will. Ich dachte, ich gebe ihnen eine Chance und wollte sie nicht vorschnell abstempeln, aber es nützte nichts. Ab jetzt mache ich einfach einen großen Bogen um diese Band. Es ist einfach nur schade wenn man bedenkt, welch ehrliche und abwechslungsreiche Musik Sänger und Songwriter Henning früher mal gemacht hat. Tja… Wilhelm Tell Me sind einfach nicht Elias. Sehr schade.


Craig

Tops

Primavera Sound 2011! (In particular The Flaming Lips)
Thurston Moore at The Ritz Manchester
Times New Viking at The Duchess, York
Les Savy Fav at The Cluny, Newcastle/That Fucking Tank at the Star and Sahdow Cinema, Newcastle (Two gigs in one night)
The Pains Of Being Pure At Heart – The CLuny

Flop

Whoever supported The Fall at Newcastle Riverside. They were terrible. We walked outside after one minute. Completely dreadful. The Fall, on the other hand, were absolutely amazing!


Kristina

Tops

Electrelane 02.08.2011, Festsaal Kreuzberg, Berlin
PJ Harvey 22.02.2011, Admiralspalast, Berlin
Grass Widow 07.06.2011, Marie-Antoinette, Berlin
The Coathangers 17.04.2011, Lido, Berlin
The Babies 29.11.2011, Marie-Antoinette, Berlin


Martin

Tops

Leeds Festival 2011
Explosions In The Sky, Cologne, Essigfabrik
This Will Destroy You, Wiesbaden, Schlachthof
…and You Will Know Us By The Trail Of Dead – Darmstadt, Centralstation

Flop

Glasvegas at Leeds Festival, 2011


Matthias

Top

Owen Pallett, Philharmonie, Köln
The Twilight Sad, Gebäude 9, Köln
Delay Trees, Gleis 22, Münster
The Pains Of Being Pure At Heart, Gleis 22, Münster
Maximo Park, FZW, Dortmund
Young Rebel Set, Haldern Pop Bar
Patrick Wolf, Übel & Gefährlich, Hamburg

Flop

The Dope, Underground, Köln
Ein Duo mit Gitarre, Schlagzeug und Songs, die so schon vor ihnen tausend andere Rockbands mit deutlich mehr Ideenreichtum gespielt haben.

Chinawoman, Übel & Gefährlich, Köln
Advantgarde-Pop der ganz schlimmen Sorte. Wollte Kunst sein, vergaß dabei aber, dass Kunst niemandem etwas bringt, wenn nur der Künstler Freude dran hat. Wirkte nur gewollt und völlig auf sich fixiert.

Japanese Voyeurs, FZW, Dortmund
Grunge und Alternative-Rock, der wuchtig durch das FZW drosch. Nichts schlimmes eigentlich. Wäre da nicht dieser Ungesang der Frontfrau, die sich durch die Songs quietschte. Nicht schön aber zum Glück auch irgendwann vorbei.


Stephanie

Top

Patrick Wolf, Gebäude 9, Köln
Stornoway, The Regal, Oxford
Bright Eyes, E-Werk, Köln
Kasabian, E-Werk, Köln
Fran Healy, 013 Tilburg, als Support von Brandon Flowers
Noel Gallagher’s High Flying Birds, Palladium, Köln

Flop

Beady Eye beim Bochum Zeltfestival: Langweiliges Runterspielen der Setlist mit dem Gefühl, das gesamte Konzert im März schon einmal erlebt zu haben. Liam Gallaghers Parker war aber trotzdem dabei, auch im Sommer bei gefühlten 30°.
Support-Acts könnte man/ich hier viele aufzählen. Obwohl man immer versucht, allen eine faire Chance zu geben, kann das manchmal einfach nicht funktionieren wenn die Band so gar nicht zum Hauptact passt, z. B. „Astairre“ bei Kasabian oder Rowdy Superst*r, der mit allen Mitteln versucht, eine männliche Lady Gaga zu imitieren. Dieser Versuch hat vor Patrick Wolf eher den Wunsch aufkommen lassen, dass er die Bühne schnellstmöglich wieder verlässt.

Discussion

Comments are closed.

Archive