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The Radiation Flowers – selbstbetiteltes Debüt im Stream

The Radiation Flowers – The Radiation Flowers (s/t)

Erinnert ihr euch noch an Powder Blue,? eine Band aus Saskatoon, Saskatchewan in Kanada, die wir euch Anfang letzten Jahres vorstellten und die mit „Feelt It“ und „II“ zwei vielversprechende EP’s veröffentlichten, die dafür sorgten, dass die Band unter anderem beim Great Escape Festival und für ein paar weitere Termine in Europa spielen durfte.

Irgendwann Anfang diesen Jahres war die Band gezwungen ihren Namen zu ändern und so benannte sich die inzwischen zu einem Quintett gewachsene Truppe in The Radiation Flowers um. Kurz darauf begannen sie dann auch die Arbeiten an ihrem Debüt, das nun Ende Juli im Eigenvertrieb erschien. Das Album könnt ihr bei Bandcamp kaufen und über das eingebettete Widget hören.

Euch erwarten Stücke, die teils durchaus so psychedelisch sind, wie das Album-Cover des The Radiation Flowers Debüts. Schon der Opener „Sunfire Drug Haus“ liefert mit mehr als sieben Minuten Spielzeit, einer dichten Klangfläche, sphärischem Gesang und Einflüssen aus Dream-Pop und Shoegaze einen Beleg dafür.

Zudem ist der Opener eine wirklich gelungene Einstimmung auf das Album. Das sonnige „17“ zeigt The Radiation Flowers dann von einer etwas rockigeren Seite mit lässigen Riffs und einer ansteckend positiven Grundstimmung. Die nachfolgenden Stücke bewegen sich dann in etwa in der von den beiden Openern aufgezeigten Klangwelt. „Run“ (die letztjährige Single, die sie unter Powder Blue veröffentlichten) und „Something To Hide“ fügen dem noch eine etwas schwermütigere Note hinzu, die der Band ebenfalls gut zu Gesicht steht. Etwas luftiger ist es beim mehr als sechs Minuten langen „Peace Of Mind“, das vor allem durch die herausstechende Gitarrenmelodie für eine Gänsehaut sorgen könnte. Wie auch schon bei der letztjährigen Single „Feel It“ (ebenfalls veröffentlicht als Powder Blue zu hören, fehlen auch Grunge-Elemente nicht auf „The Radiation Flowers“. Zu hören etwa beim hymnischeren „Wall Of Gold“ und dem rockigeren „Psychic Attack“. Eine Gesamtmischung, die das The Radiation Flowers Debüt zu einem Album macht, dem man durchaus mehr Aufmerksamkeit wünschen würde.

Photo (on front page) by Travis Cole

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