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Das Ergebnis: Das WhiteTapes Record Of The Year 2008, Die Redaktionscharts + das erwartet euch in 2009

wt1Vorweg ein fröhliches Neues Jahr 2009 von euren WhiteTapes. Nun ist es also soweit, euer WhiteTapes Record Of The Year 2008 steht ab sofort fest und ihr habt es gestern noch einmal ganz spannend gemacht und so auf den letzten Drücker für ein paar Überraschungen auf den vorderen Rängen gesorgt. Und damit ihr eure WhiteTapes auch mal ein wenig kennen lernen könnt, haben wir jedem eurer WhiteTapes noch die Aufgabe gestellt ihr, bzw. sein Album des Jahres zu benennen. Aber lest selbst:

The Poll Ergebnisse

WhiteTapes Record Of The Year 2008

Euer Album des Jahres damit Get Well Soon – Rest Now Weary Head, You Will Get Well Soon! Das auch aus gutem Grund, wusste Konstantin Gropper (hier übrigens auch im Interview) doch nicht nur mit seinem Album zu überzeugen, sondern zusätzlich noch mit seiner Weihnachts-EP und durch zahlreiche gelungene Live-Performances. Dazu einen herzlichsten Glückwunsch an Herrn Gropper und einen Dank an alle, die so zahlreich abgestimmt haben.




Die Stimmen der Redaktion

Ariane WhiteTapes

hydraulic-sonPersönlich gefiele mir ein „Meine Top-5 Alben des Jahres“ besser als die Frage nach dem einen Überrangenden, der Mensch ist entscheidungsunfreudig – wie immer. Muss ich mich jedoch entscheiden, habe ich die Wahl zwischen alter Liebe (Travis und The Cure) und neuer Liebe gepaart mit Patriotismus, oder Lokalpatriotismus (Get Well Soon oder Miyagi).

An dieser Stelle ist es jedoch der Lokalpatriotismus der die Entscheidung leicht macht. Miyagi, aus Münster, haben mit „Hydraulic Son“ diesen November eine Platte auf den Musikmarkt geschmissen, zu der nicht nur gut zu tanzen ist, nein, sie glänzt zudem noch mit cleveren Texten und dem Gefühl, das da aus etwas Kleinem gerade etwas ganz Großes wird. Wer von der Platte nicht ganz überzeugt ist, es soll ja angeblich solche Menschen geben, der gehe auf eines der bereits anstehenden Konzerte, denn Miyagi sind auch noch eine hervorragende Liveband (die es mehr als verdient hätte dieses Jahr auf wenigstens einem Festival ihr Können unter Beweis zu stellen!)

Iain WhiteTapes

Schon als Konstantin Gropper mit seinem Projekt Get Well Soon im Januar das Album „Rest Now Weary Head, You Will Get Well Soon“ veröffentlichte, stand für mich fest, dieses Album wird mich eine Weile über das Jahr hinweg begleiten. Aus der Weile wurde das ganze Jahr, wenig verwunderlich, sind doch diese wunderschön melancholischen Elegien eines der besten deutschen Alben des neuen Jahrtausends und ein guter Beweis, dass man für einen gelungenen und stimmigen Indie-Folk-Sound nicht aus Kanada stammen muss. Nicht umsonst auch euer Album des Jahres.


Jana WhiteTapes

travisodeMit „Ode To J. Smith“ haben Travis mein persönliches Album des Jahres herausgebracht. Es beinhaltet einfach schönste Popmusik. Unbeschwerte, rockige Klänge, die aber auch nicht an Emotionalität sparen. Travis haben es geschafft den richtigen Ausgleich zwischen Einfachheit und Raffinesse auf einem Album zusammenzubringen. Herausgekommen ist ein wunderbar stimmiges Album, das zudem, durch Stücke wie „Before You Were Young“, mit Lieblingsliedansprüchen aufwartet.


Martin E. WhiteTapes

Seit langem endlich erschien in diesem Jahr mit „Death Magnetic“ wieder ein Metallica-Album, das den ersten Alben ähnelt und mitreißt. Als langjähriger Metallica-Fan wurde dieses Album von mir mit Spannung, aber auch mit Angst erwartet. War das letzte Studioalbum „St. Anger“ nämlich eine herbe Enttäuschung, so schafft das neue Metallica-Feuerwerk mit seinen abwechslungsreichen und druckvollen Kompositionen zu begeistern.


Martin K. WhiteTapes

2008 – ein Jahr voller Katastrophen barg eine Schönheit in sich. Eine kleine, unbekannte Band aus New Jersey war es, die durch ihren einzigartigen Stil mich fasziniert und zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat. Mal davon ab, waren sie auch noch meine ersten Interview-Partner ever! The Gaslight Anthem und ihr Album „The 59’ Sound“, welches mich durch diese Leichtigkeit dermaßen umgehauen hat, nichts war mehr zu hören vom harten, ruppigen Sound vom grandiosen Debut „Sink Or Swim“, die komplette Umstrukturierung, einen Wandel wie die wenigsten ihn wagen würden, vor allem nicht bereits beim zweiten Album. The Gaslight Anthem haben es gewagt und alles gewonnen. Auf den Spuren vom Boss Bruce Springsteen und The Clash Ikone Joe Strummer, gepaart mit dem souligen Sound der 60er haben sie ein Album hingelegt, dass trotzdem sehr eigen und gelungen klingt. Mein Album-Highlight 2008!


Sophia WhiteTapes

Nach dem Wechsel vom alten Plattenlabel zum neuen eigenen, begeistern die 5 Ibbenbürener der Donots mit ihrem selbstproduzierten Meisterwerk „Coma Chameleon“. Als langjähriger Donots-Fan gefällt mir der neue und abwechslungsreiche Sound mit Liedern wie „Pick Up The Pieces“ und „Stop The Clocks“ und ist somit meine Lieblingsplatte des Jahres 2008


Darauf freuen wir uns 2009

Loney Dear – Dear John (23. Januar)
The Rifles – The Great Escape (23. Januar)
Sophia – There Are No Goodbyes (23. Januar)
Franz Ferdinand – Tonight: Franz Ferdinand (23. Januar)
Nickel Eye – The Time Of The Assassins (30. Januar)
The Whispertown 2000 – Swim (30. Januar)
Andrew Bird – Noble Beast (06. Februar)
Dear Reader – Replace Why With Funny (06. Februar)
Sky Larkin – The Golden Spike (06. Februar)
Beirut – March of the Zapotec and Realpeople Holland (14. Februar)
Morrissey – Years Of Refusal (14. Februar)
Handsome Furs – Face Control (13. März)
The Rakes – Klang (20. März)
The Decemberists – Hazards Of Love (20. März)
Cursive – Mama, I’m Swollen (Frühjahr 2009)
Patrick Wolf – Battle (Frühjahr 2009)
Final Fantasy – Heartland (Frühjahr 2009)
Maxïmo Park – TBA (Frühjahr 2009)
Cajun Dance Party – TBA

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