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Oh, Napoleon – Tourtagebuch Teil 3

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Die erste Etappe der Oh, Napoleon Tour zu ihrem Debüt „Yearbook“, das Ende Juni erscheint ist vorerst beendet. Bevor die Band Anfang Juni noch einmal Rock am Ring und Rock im Park spielt ist das hier also der vorerst letzte Tagebucheintrag der Band. Also gleich los:

16. Mai, Ampere – München:

Früh morgens in Krefeld beginnt der letzte Teil unserer Tour. Dieses Mal geht es über die Landesgrenzen von NRW hinaus in die bayrische Landeshauptstadt, was für uns bedeutet, dass wir außerhalb schlafen werden, um am Folgetag pünktlich in Stuttgart erscheinen zu können. Davor gilt es aber erst einmal, die längste Autofahrt der Tour hinter sich zu bringen. Ganze acht Stunden dauert der Ritt, Gott sei Dank entdecken wir unsere neueste Geheimwaffe zum entspannten Fahren: die Klassiksender der Republik. Dank der 15-Minuten-Brocken fliegen wir – inklusive Fahrer – im blubbernden Halbschlaf schnurstracks gen München.

Gerade im Ampere angekommen, erwartet uns auch schon Hubi für den Soundcheck und eine weitere Stunde später stehen wir wieder auf der Bühne, um vor quasi ausverkauftem Haus zu spielen. Beim Hochschauen stellen wir fest, dass selbst die Empore gefüllt ist. Danke für diesen tollen Abend, München!

Später geht es dann mit den Jungs von Martin&James ins Hotel, um diverse schottische Whiskeys zu verköstigen und eine weitere Topfpflanze für die Bühnendeko zu entführen. Nur schwer kann man sich schließlich von den spendablen Schotten trennen, um ins eigene Ho(s)tel zurückzukehren mit der Hoffnung, dass der morgentliche Kater nicht all zu groß wird…Servus, pfüathi, tschau!

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17. Mai, Universum – Stuttgart:

Mehr oder weniger ausgeschlafen verlassen wir das Hostel, um über die A8 nach Stuttgart zu ballern. Auf der Fahrt wird wenig geredet und viel geschlafen. In einem Stuttgarter Café kommen wir jedoch allmählich wieder zu Kräften und so begeben wir uns relativ früh in den Club, um schon mal ein paar belegete Schnitten abzugreifen. So langsam schleicht sich das Bewusstsein ein, dass der heutige Gig in der umfunktionierten U-Bahn-Station gleichzeitig unseren Tour-Abschluss markieren wird. Die Vorstellung an den bevorstehenden Abschied stimmt uns wehmütig, aber auch entschlossen, dem ausverkauften Universum ein würdiges Finale zu bieten.

Soundprobleme und ein kaputtes Mikrofon können den Abend nicht trüben, es war toll, danke dafür, Stuttgart! Nach ausgiebigen Verabschiedungen geht es ein letztes Mal in den roten Tour-PKW, um eine nächtliche Vier-Stunden-Fahrt zu bewältigen. Es fällt leichter als befürchtet, noch immer euphorisiert von der äußerst gelungenen Tour erreichen wir in Windeseile unsere Heimat und schlafen pünktlich zum morgentlichen Vogel-Gezwitscher ein.

Was bisher geschah:

Tagebuch Teil 1
Tagebuch Teil 2

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