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Oh, Napoleon – Tourtagebuch Teil 2

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Weiter geht’s. Oh, Napoleon sind derzeit noch auf Tour, um ihr Ende Juni erscheinendes Album „Yearbook“ vorab schon eimal live zu erproben. Bei uns gibt es die Erlebnisse regelmäßig nachzulesen. Hier also der Nachschlag zum Tourtagebuch:

13. Mai, Blue Shell + 14. Mai, Luxor, Köln

Nächster Halt: Köln. Und morgen dann: Köln. Ja, wir sind im Moment oft auf der Luxemburger Straße anzutreffen. Könnt ihr euch noch erinnern? Es liegt schon arg zurück, aber damals, genauer gesagt diese Woche Montag, waren wir schon mal hier, mit Lenka im Luxor.

Nun denn, der Zeitplan heute ist straff. Zwei Interviews stehen an. Es liegt eine stolze Distanz von 10 Autominuten zwischen den beiden vereinbarten Treffpunkten. Ich erspare euch die Geschichte, aber letztendlich wurden aus zwei geplanten Interviews genau: keins. Der Mythos des dreizehnten Freitags schien sich vorerst zu bestätigen, bis, ja bis wir es vor lauter Menschen schwer hatten die Bühne zu erreichen – ein komplett ausverkauftes Blue Shell! Ein kölscher Traum! Dieses Erlebnis – musikalische Menschennähe in Perfektion – setzte das Luxor am Folgetag nahtlos fort. Bereits Mittags bildete sich eine Schlange entlang der Luxemburger Straße – Martin&James in Köln 2x quasi ausverkauft – ein Traum. Danke für das perfekte Wochenende, Köln! Dank gilt auch dem netten indischen Restaurant um die Ecke, wo man mittlerweile wohl als Stammgast durchgeht. CHICKEN CURRY!!!
Nach dem Konzert lernten einige von uns den schottischen Whiskey ein wenig zu gut kennen, so dass wir beinahe eine der zwei Gitarren als Andenken in Köln gelassen hätten. Die Tradition der fast verschütt gegangenen Gegenstände setzt sich also fort…What’s next?

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15. Mai, FZW, Dortmund

15. Mai, Dortmund. Katerstimmung meets Meisterfeier. Während wir drei verzweifelt versuchen den Umleitungen zu folgen, um nicht zwischen 300.000 feiernde BVB-Fans zu geraten, baut das Martin&James-Team schon fleißig auf, zumindest in dem Maß, wie es die schweren Köpfe der letzten Nacht noch zulassen. Zusätzliche Belastung: Die vom Tourmanager Hubi geliebte Spielvereinigung Greuther Fürth schafft es doch nicht in die 1. Liga. Heute steht also ein Kontrast-Programm zwischen Euphorie und Ernüchterung im Dortmunder FZW an, wo sich nebenan auf dem Dach des Us die überdimensionalen schwarz-gelben Kicker-Figuren immer noch drehen.
Abends dreht sich dann wieder alles um die Musik, und wie! Das Dortmunder Publikum, sicherlich angeheizt von der grandiosen Meisterschaft und – feier, beschert uns und den Jungs von Martin&James einen tollen Abend, vielen Dank dafür!

Nach dem Konzert vergessen wir ausnahmsweise mal nichts und Martin&James denken sogar an die in der Nacht zuvor erworbene Trophäe: eine Topfplanze, die fortan ihre Bühne zieren soll.

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