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Memoryhouse – The Slideshow Effect

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Wieder so eine Band, die von Stereogum und Pitchfork schon lange vor ihrem Release als ganz große Nummer gefeiert wurde. Da möchte man fast schon nicht mehr reinhören. Aber wenn man den lauten Hype um Memoryhouse aus Kanada einmal bei Seite schiebt und die Ohren nur für deren Musik öffnet, bekommt man feinsten Dream-Pop geboten. Memoryhouse, das sind die Fotografin und Sängerin Denise Nouvin und der Multiinstrumentalist Evan Abeele.

Gemeinsam haben die beiden sich zur Mission gemacht, Musik mit anderen Kunstformen zu verknüpfen. In diesem Fall mit Film und Fotografie. So gibt es zum Album auch noch ein dickes Fotobooklet und einen 45 Minuten langen Kurzfilm. Aber wir beschäftigen uns hier wie bereits gesagt nur mit der Musik. Mit der bieten die beiden Kanadier das gesamte Spektrum süßen Pops und lullendem Dream-Pop auf.

Schleppende Beats gepaart mit verträumtem Gesang, Reverbgitarren und teils auch schwelgenden Streichern. Der Kunstwille ist dem Duo stets anzuhören und die Melodien wirken stellenweise wie bis ins Details geplant. Hübsch klingende Folksongs reihen sich an leise vor sich hinplätschernde Dreampop-Stücke. Das ergibt zehn Stücke, zu denen es sich herrlich träumen lässt und ausschweifende Highlights, wie „Pale Blue“ lassen auch mal aufhorchen. In der Summe beschränkt sich das Duo aber zu sehr auf Schönklang und vergisst zu häufig wirklich packende Elemente in die Stücke einzubauen. So plätschert das Album dann viel zu häufig vor sich hin, ohne dass sich irgend etwas einprägen möchte.

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