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Julien Baker streamt neue Single „Appointments“

Julien Baker (Photo by Nolan Knight)

Oft kann man aus den Bands, bei denen Musiker als Support gespielt haben, ja schon ein wenig den Sound erahnen. Dann liest man allerdings eine Liste wie Death Cab for Cutie, Conor Oberst, The Decemberists, Belle & Sebastian und Paramore und kommt dann erst einmal ins Grübeln. Die Erklärung ist dann aber ganze einfach. Julien Baker aus der Musikmetropole Memphis ist nämlich bekannt für einen fragilen Singer-Songwriter-Sound, der sich auf ihrem 2015er Debütalbum „Sprained Ankle“ meist nur in düsteren Stücken um ihr Gitarrenspiel und ihre sanfte, hoffnungsvolle Stimme drehte. Ein Sound, der gepaart mit den sehr persönlichen, häufig schmerzhaften, Erfahrungen von denen sie singt, eigentlich zu allen genannten Bands passt. Etwas mehr als zwei Jahre nach diesem Debüt ist die 21-jährige Julien Baker zurück. Im Oktober erscheint ihr zweites Album „Turn Out The Lights“ auf Matador Records und zeigt die Musikerin mit deutlich vollerem Sound, der von Craig Silvey (unter anderem The National, Florence & the Machine, Arcade Fire) gemischt wurde. Zu ihrem markanten Gitarrenspiel gesellen sich neben einer vollen Band nun auch Streicher und Bläser, die den komplexen Themen, die Julien Baker behandelt, auch klangliche Komplexität verleihen.

Mit „Appointments“ gibt es jetzt einen Vorboten auf das Album, den ihr unten hören könnt. Julien Baker sagt darüber: „A lot of stuff happened in my life that was rapid change, and it felt like it could not get any worse. I was like, I have reached critical mass for this amoeba of sadness and it cannot possibly turn out all right. But for the sake of my continuing to exist, I have to believe that it will.

Julien Baker auf Deutschland-Tour

14. November 2017, Berlin – Heimathafen Neukölln
15. November 2017, Hamburg – Uebel & Gefährlich
16. November 2017, Düsseldorf – New Fall Festival, Johanniskirche

Photo by Nolan Knight

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