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Gravenhurst – The Ghost in Daylight

Gravenhurst - The Ghost In Daylight

Bereits seit Anfang dieses Jahrtausends treibt sich Nick Talbot aus dem britischen Bristol mit seinem Projekt in der Musikszene rum und veröffentlichte seitdem mittlerweile fünf Alben. Fünf Jahre nach seinem letzten Gravenhurst-Ausflug „The Western Lands“ veröffentlicht er nun mit „The Ghost In Daylight“ sein nunmehr sechstes Album. Ein Titel, der sehr geschickt ausgewählt ist, wohnte Talbot’s Musik doch schon immer diese gespenstische Schönheit inne. Und die erschafft er auch auf „The Ghost In Daylight“ wieder.

Auf seinem nunmehr sechsten Streich wirkt Talbot so introvertiert wie nie zuvor. Die Melodien haben viel Raum und werden meist nur von zurückhaltenden Gitarrenmelodien getragen. Langsam wabern die von Folk, Shoegaze und Dream-Pop inspirierten Songs in die Weite des Raums und laden ein, tief abzutauchen in diese magische Stimmung. Über allem singt Talbot mit sanfter und gewohnt trauriger Stimme. Ruhig erzählt er seine Geschichten und verdichtet die Stimmung noch weiter. Nur ganz selten, wie etwa in „Islands“ garniert Talbot die Stücke auf diesem sechsten Gravenhurst Album mit elektronischen Einspielungen.

Distanziert hallt dann hintergründig seine Stimme und geisterhaft erwächst der 8-Minüter aus den Boxen. Highlights mit Gänsehaut-Garantie auf „The Ghost In Daylight“ sind allerdings Stücke mit Streichereinsätzen, wie die Vorabsingle „The Prize“. Die erwächst in knapp 6 Minuten zu einem beinahe monumentalen Statement des Understatement-Songwriters aus Bristol und macht „The Ghost In Daylight“ zu einem weiteren Meilenstein im Schaffen dieses leider allzu oft übersehenen Klangschaffenden.

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