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Die WhiteTapes Lieblingsvideos des Jahres

Seit Sonntag läuft bereits unser Poll zum Album des Jahres. Wie das so ist, zeichnen sich Alben häufig durch Songs aus, die darauf enthalten sind… Äh, bevor wir uns jetzt zu sehr in Plattitüden ergeben, hier lieber unsere ganz eigene Lieblingsliste, die in 15 Einträgen bunt gemischt Newcomer, Videos oder Künstler zeigt, die uns dieses Jahr besonders verschönert haben.

1. Männlein steht im Walde und nimmt ein Album auf, so die Geschichte hinter dem Bon Iver Album For Emma, Forever Ago. Repräsentiert durch den stärksten Soong des Albums „The Wolves (Act I & II)“, bei dem Justin mit dem Wald um die Wette jault

Bon Iver – The Wolves (Act I & II):

httpv://www.youtube.com/watch?v=z9lrVZdaluk

2. Knete ist schon toll für ein Musik-Video, dachten sich auch die Fleet Foxes und ließen sich für ihr Video zu „White Winter Hymnal“, einem der schönsten Songs ihres selbstbetitelten Debüts aus Knete nachbauen.

Fleet Foxes – White Winter Hymnal:

httpv://www.youtube.com/watch?v=DrQRS40OKNE

3. Das Münsteraner AMP ist dieses Jahr wohl die schönste aller Locations in einem Musikvideo. Gewählt haben diesen Ort die Jungs von Miyagi für ihr Video zu „Whatever 2.0“. Nicht ganz ohne Hintergedanken, ist doch das AMP so etwas wie ihr Wohnzimmer und der Ort, an dem sie die meisten Songs für ihr Debüt Hydraulic Son aufgenommen haben.

Miyagi – Whatever 2.0:

httpv://www.youtube.com/watch?v=slrs4EmyG7c

4. Okay, „Listen! Those Lost At Sea, Sing A Song On Christmas Day“ ist eigentlich schon etwas älter, wurde aber mitsamt U-Boot-Video in diesem Jahr auf der Get Well Soon Weihnachts-EP Songs Against The Glaciation neu veröffentlicht und darf deshalb in dieser Liste nicht fehlen.

Get Well Soon – Listen! Those Lost At Sea, Sing A Song On Christmas Day:

httpv://www.youtube.com/watch?v=W-vVPfIrMQo

5. Noch ein Song aus der Kategorie, zwar älter, aber mit neuem Video. Dazu war „I Woke Up Today“ auch noch auf dem ersten weltweiten Release von Port O’Brien, All We Could Do Was Sing enthalten und ist einfach ein Song, der zum mitstampfen und -gröhlen anregt.

Port O’Brien – I Woke Up Today:

httpv://www.youtube.com/watch?v=uw3Y84zXLwg

6. The Verve behaupteten dieses Jahr gleich mit dem ersten Song ihres Comeback-Albums Forth, dass Liebe Krach sei. Das lassen wir einmal so stehen, der Song war auf jeden Fall ein hundertprozentiger Ohrwurm.

The Verve – Love Is Noise:

httpv://www.youtube.com/watch?v=PmRJo8RQ5sA

7. Jemand, der sich als „Quiet Noise Maker“ bezeichnet ist Scott Matthew, ein sympathischer Zeitgenosse, der viele mit seinem selbstbetitelten Debüt verzaubert haben dürfte. Sicherlich auch mit dem darauf enthaltenen „Market Me To Children“.

Scott Matthew – Market Me To Children:

httpv://www.youtube.com/watch?v=uxMIyiHsotE

8. Travis bräuchten eigentlich zwei Plätze in dieser Liste, haben sie mit „Something, Anything“ und „Song To Self“ gleich zwei fantastische Singles zu ihrem Album Ode To J. Smith veröffentlicht. Aber da sich auch noch andere in dieser Liste wieder finden sollen nehmen wir einmal nur die wunderschöne Ballade „Song To Self“.

Travis – Song To Self:

httpv://www.youtube.com/watch?v=9RH2YDN56dc

9. Von Sky Larkin werden wir im nächsten Jahr sicherlich noch einiges hören, aber auch schon 2008 waren die drei fleißig und haben mehrere Singles veröffentlicht. Eine, die es uns besonders angetan hat ist neben „Molten“ die aktuelle Single „Beeline“, in deren Video sich Katie, Doug und Nestor ein erbittertes Einkaufswagenrennen liefern.

Sky Larkin – Beeline:

httpv://www.youtube.com/watch?v=70eYJAworoc

10. Bei ihm waren Sky Larkin im Herbst Vorgruppe, als Conor Oberst mit seinem Soloalbum die Welt betourte. Darauf enthalten auch der Song „Souled Out!!!“, in dessen Video Conor zeigte, was man alles mit einem Bluescreen und etwas Fantasie anstellen kann.

Conor Oberst – Souled Out!!!

httpv://www.youtube.com/watch?v=bAUV-aZV-EM

11. Fantasie hat Owen Pallett bekanntlich eine ganze Menge. Das zeigte er in diesem Jahr unter seinem Projektnamen Final Fantasy auf gleich zwei EPs und im Video zum Song „The Butcher“, quietschbunt und wie immer leicht seltsam, wie sich das für Owen Pallett gehört.

Final Fantasy – The Butcher:

httpv://www.youtube.com/watch?v=7rjr5TJH2oI

12. Da wir Ra Ra Riots „Dying Is Fine“ hier inzwischen im ein oder anderen Zusammenhang gezeigt haben, wählen wir für diese Liste mal „Ghost Under Rocks“, ein etwas aktuelleres und genau so schönes Video.

Ra Ra Riot – Ghost Under Rocks:

httpv://www.youtube.com/watch?v=f9SKprgjH5k

13. Ein Album, dass bei uns ähnlich, wie das von Ra Ra Riot in Dauerrotation lief war das Debüt von Eugene McGuiness, der nach seinem Mini-Album „The Early Learnings Of Eugene McGuinnes“ nun vor ein paar Monaten auch mit einem mitreißend vielseitigem Album auf voller Länge aufwarten konnte. Darauf enthalten auch die Single „Moscow State Circus“, viereinhalb Minuten feinste Songwriter-Kost in einem schönen Video.

Eugene McGuinness – Moscow State Circus:

httpv://www.youtube.com/watch?v=KC-0oiKD1QI

14. Ähnlich bunt, wie Final Fantasy’s „The Butcher“ und musikalisch bestimmt genauso abgefahren, wenn auch in eine andere Richtung, waren auch Of Montreal mit ihrem Video zu „Id Engager“, aus dem MGMT und Kollegen noch einiges zum Thema Coolness und Funk lernen könnten.

Of Montreal – Id Engager:

httpv://www.youtube.com/watch?v=VHFUXH4PP5c

15. Den Abschluss unsere bunten Videoschau bilden unsere Lieblings-Franzosen von 1984, die mit „Open Jail“ die coolste Joy Division Interpretation des Jahres mit ihrem ganz eigenen Sound kreierten.

1984 – Cache Cache

httpv://www.youtube.com/watch?v=UXpzkxxjWZo

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