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Bass Drum of Death – Bass Drum of Death (s/t)

Bass Drum of Death

Das, was viele der derzeitigen, jungen Surf-Punk, Psychedelic- und Garage-Rock-Bands auszeichnet ist wohl vor allem auch der stetige Wechsel der Bandmitglieder. So war zum Beispiel Cloud Nothings ursprünglich ein Solo-Projekt und ist nun eine Band in stetig wechselnder Besetzung. Gleiches gilt auch für Oberhofer oder die Smith Westerns, letztere wechseln zum Beispiel stetig zwischen Trio und Quintett.

Und auch John Barrett, Kopf hinter Bass Drum of Death aus Oxford, Mississippi, lebt dieses Prinzip. Für das Debüt „GB City“ versammelte er 2011 zahlreiche Freunde im Studio und präsentierte die Band auf Fotos zumindest als Duo.

Zwei Jahre nach dem Debüt hat er jetzt Album Nummer 2 fertig gestellt. Dieses Mal wieder ohne Len Clark und Colin Sneed. Barrett nahm sich selbst den Druck raus, der über Erfolge, wie die Platzierung seiner Songs in H&M Spots und der Nascar Werbung, gewachsen war, und ging frisch ans Werk.

Trotz reduzierter Besetzung ist der Sound bei Bass Drum of Death wie gewohnt. Es klingt immer noch, als hätte sich eine Horde Mittzwanziger in einer Garage eingeschlossen und munter drauf los gerockt. Teils nihilistische, teils selbstironische und manchmal kritische Texte treffen auf eine verborgene Liebe zur Melodie und erzeugen elf kleine, dreckige Rocksongs, die das Leben und vor allem die Jugend zelebrieren. Das ist keine Musik für die Ewigkeit, aber wer will das schon erwarten, Bass Drum of Death existiert im Jetzt, sorgt da für gute Laune und die angemessene Dosis Rock für heiße, durchgefeierte Nächte.

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Discussion

  1. […] John Barrett bereits sein zweites Album als Bass Drum Of Death, das er der Einfachheit halber nur “Bass Drum Of Death” nannte. Darauf bot er gewohnt rotzigen Garage-Rock mit einem gewissen Hang zu süßen Melodien und […]

    Posted by Bass Drum Of Death – neuer Song “Black Don’t Glow” im Stream | WhiteTapes | Januar 17, 2014, 11:58 am

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