Konzertberichte

The Pains Of Being Pure At Heart, Gleis 22, Münster, 26. Februar 2011

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Nachdem sich die New Yorker The Pains Of Being Pure At Heart seit ihrem letzten Deutschland-Besuch (wir schauten uns die Band damals in Utrecht an) fast eineinhalb Jahre gewartet haben, bis sie Deutschland im letzten November wieder einen Besuch abstatteten. So lange mussten wir dieses Mal nicht warten, denn knappe drei Monate nach dem letzten Besuch der Band im November (hier zu einem Bericht von Frank aus Köln schauten The Pains Of Being Pure At Heart bereits jetzt wieder in unseren Landen vorbei. In diesem Anlauf nicht nur in Köln (auch darüber berichtete Frank), sondern auch in unserer schönen Münsteraner Heimat.

Und wenn eine unserer Lieblings-Bands schon einen unserer liebsten Clubs besucht, dann sind wir natürlich dabei. Gut einen Monat vor dem Release ihres zweiten Albums „Belong“ versprach das umso mehr Unterhaltung, denn neben altem Material des Debüts „The Pains Of Being Pure At Heart“, bedeutete das natürlich jede Menge neue Songs. Relativ pünktlich um 22 Uhr standen die Brooklyner dann auch schon auf der Bühne und eröffneten direkt mit „Belong“, dem Titelsong des zweiten Albums. Jener Song, der eine deutlich rockigere Seite der Band zeigt, aber auch die typischen Dream-Pop-Elemente besitzt. Die Stimmung war sowohl auf Seiten der Band, als auch im Publikum von Anfang an gut und es wurde ausgelassen getanzt. Weiter ging es direkt mit „103“ von der „Higher Than The Stars“ EP, bevor sich die Band mit „This Love Is Fucking Right“ erst Songs des Debüts zuwendete.

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Das sympathische an The Pains Of Being Pure At Heart ist dabei, dass sie in ihrer Live-Performance ganz unpretäntiös aufspielen. Die Band kümmert sich nicht um Eitelkeiten, bietet keine übertriebene Show, sondern hat einfach ihren Spaß an den Instrumenten. Da stört es nicht einmal, dass sich Sänger Kip nur selten zu Ansagen hinreißen lässt. Man merkt den jungen Brooklynern an, wie sie in ihren Songs aufgehen, wenn etwa Keyboarderin Peggy breit grinsend hinter ihrem Keyboard steht, oder Tour-Gitarrist Christoph Hochheim mit seiner Gitarre zu verschmelzen scheint.

So ging das knapp einstündige Konzert auch viel zu schnell vorbei und der Applaus nach dem Abschluss mit dem neuen Stück „Strange“ war dann auch entsprechend laut. Relativ schnell kamen The Pains Of Being Pure At Heart aber auch wieder zurück auf die Bühne und gaben noch ein paar Zugaben. Darunter unter anderem „Contender“, der Opener des Debüts, den Kip ganz allein nur mit E-Gitarre spielte. Nach insgesamt 75 Minuten war es dann aber leider wirklich vorbei und die Band musste den Wunsch nach weiteren Zugaben leider mit einem kurzen „We’ve run out of songs“ ausschlagen.

Fotos: Ariane WhiteTapes, mehr hier

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