Konzertberichte

Murder By Death + Paper Tiger, Münster, Gleis 22, 08. Dezember 2008

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Zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate beglückten uns die düsteren Gestalten von Murder by Death mit einer Headlining-Tour in Deutschland. Es scheint Ihnen zu gefallen und den scheint der melancholische Mix irgendwo zwischen Johnny Cash und Hot Water Music mehr als zu gefallen.


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Als Support an diesem Abend zu sehen, das Duo, das eigentlich ein Quartett ist, Paper Tiger aus den Niederlanden. Da die Hälfte der Band verhindert ist versuchen die restlichen zwei plus eingespielten Drumcomputer zu gefallen, dabei heimsen Sie verdienten Applaus ein und wissen auch reduziert durchaus zu überzeugen. Indie, Disko, Beatles, Pop. Brainstorming für Paper Tiger.

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Murder by Death sind angekommen in Deutschland, ihr viertes Album „Red of Tooth and Claw“ bedeutete sowas wie den Durchbruch für die Amerikaner. Das Gleis22 ist an diesem Abend gut gefüllt und das Münsteraner Publikum zeigt sich von seiner besten Seite: Euphorisches Klatschen, lautes Mitsingen und ehrvolles Würdigen.

Sänger Adam Turla überzeugt durch seine tiefe Stimme, die einem auch live einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Energiegeladen die kleine Cellistin Sarah Balliet, die ihr E-Cello malträtiert. Ein Hauch von Western liegt in der Luft und nimmt die Besucher mit auf eine Reise die von Drogeneskapaden und vom Knast erzählt und den dunklen Seiten des Lebens schonungslos aufdeckt. Lieder über Liebe finden sich oft genug in der Musikwelt, dass ist nichts für den Vierer aus Amerika. Mit unter anderem „I comin home“ , „Brother“, „Fuego“ und vielen mehr findet sich in der Setlist ein guter Mix aus vier Alben, auch wenn das Hauptaugenmerk auf dem aktuellen Machwerk liegt. Murder By Death spielen ein fast 1 ½ stündiges Set, dreimal wird die Bühne wieder betreten um weitere Zugaben zu spielen. So recht will sie danach auch niemand gehen lassen, aber irgendwann ließ man sie dann doch, freut sich auf weitere Geschichten von der dunklen Seite und geht zufrieden nach Hause.

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