Konzertberichte

Fest van Cleef, Ringlokschuppen, Bielefeld, 9. Dezember 2011

Alle Jahre wieder ist nicht nur Weihnachten sondern auch das Fest van Cleef. Dieses Jahr in Bielefeld, Trier und Dresden. Wir durften beim ersten Fest dieses Jahres am 09.12 im Bielefelder Ringlokschuppen dabei sein und das Spektakel miterleben, welches die Jungs vom Grand Hotel Label organisieren. Mit zwei Bühnen und ca. 2.000 Zuschauern herrschte dort eine angenehme (ja fast schon Festival-) Atmosphäre.

Um 18:00 Uhr war Anpfiff und den Anstoß machte die Band Ghost of Tom Joad aus dem schönen Münster. Sie lieferten eine großartige Show ab und wärmten die Gäste schon mal so richtig auf. Im Anschluss war dann Bühne zwei angesagt die von Maike Rosa Vogel mit etwas ruhigeren Tönen beschallt wurde.

Nach ca. 20 Minuten ging es dann für uns aber schon wieder rüber um nach kurzen Aufenthalt an der Theke den Singer-Songwriter Frank Turner mit der Band The Sleeping Souls nicht zu verpassen. Er begann seine Show mit dem eher ruhigeren Song “Eulogy“ und heizte dem Publikum dann mit Songs wie “Try This At Home” und “Peggy Sang The Blues“ ein. Er gab eine gelungene Mischung aus alten und neuen Songs zum besten, die beim Publikum gute Stimmung und Lust auf tanzen verursachten. Zum Abschluss spielte er dann noch “Photosynthesis” und verließ nach seinem verdienten Applaus die Bühne.

Fest-van-CleefWeil uns vom hin und her rennen langsam schwindelig wurde (eventuell hatte das aber auch andere Ursachen) blieben wir im Getümmel vor der Bühne eins und warteten auf Element of Crime. Als es dann so richtig voll wurde und sich eine beachtliche Anzahl an Menschen vor der Bühne versammelten ging es auch schon los. Es wurden viele ältere Songs gespielt was eine gute Entscheidung von Sänger Sven Regner war, denn alle konnten diese mitsingen und taten das auch lauthals. Als er zu seinen besten Konzert-Locations auch Bielefeld zählte, stieg die Stimmung auf den bis zu diesem Zeitpunkt höchsten Punkt des Abends. Nach weiteren Songs und viel mit Gegröle war dann aber auch seine Setlist am Ende und er machte die Bühne für Thees Uhlmann frei.

Herr Uhlmann betrat dann nachdem er von Markus Wiebusch, dem Sänger von Kettcar, angekündigt wurde, mit seiner 1Live-Krone die Bühne. Er wurde erwartungsvoll vom Publikum abgefeiert und legte erstmal mit Songs wie “Lat: 53.7 Lon: 9.11667″ und “Das Mädchen von Kasse 2″ los. Selbst meine Wenigkeit die sich nicht grade als “größten Fan“ bezeichnen lässt war von der guten Stimmung und dem Sympathischen Uhlmann angetan. Selbstverständlich kam dann auch irgendwann der Song “Zum Laichen Und Sterben Ziehen Die Lachse Den Fluss Hinauf“ der die Stimmung zum endgültigen Höhepunkt brachte. Er machte es Casper nicht einfach der den letzten Akt am Abend spielen bzw. rappen durfte aber seinen Part im Lied „Jay-Z Singt Uns ein Lied“ wie zu erwarten nicht selbst sang. Nach ca. 45 Minuten war der Thees dann fertig und machte platz für meinen persönlichen Höhepunkt des Abends.

Nach einer kleinen Pause, in der man noch seine letzten Kräfte sammeln konnte, betrat dann erstmal Casper’s Band die Bühne, die Fuchs-Masken mit Laser-Augen trugen. Die Spannung machte sich breit und es betrat ein Casper mit derselben, ich nenne es mal Kopfbekleidung, die Bühne. Sein erster Song war “Der Druck Steigt“ und er wurde mit einer passenden Performance und Stimmung rüber gebracht. Das Publikum wurde zum Mitmachen animiert und folgte Caspers Anweisungen. Es kamen die bekannten Songs von Casper und obwohl es einen musikalischen Kontrast zu den anderen Künstlern des Abends darstellte, war es eine gute Show die das Publikum dementsprechend mit guter Stimmung würdigte. Als Casper dann „XOXO“ spielte übernahm Thees Uhlmann den Refrain und holte sich noch mal einen kräftigen Applaus ab.

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