Konzertberichte

Concert4Conservation w. The Dreaming Spires, The Epstein und Stornoway, Oxford, 03. September 2011

In ihrer Heimatstadt Oxford spielten Stornoway zusammen mit The Dreaming Spires und The Epstein, ebenfalls aus Oxford stammend, ein Konzert, um Spenden für die Erhaltung von Wildtieren zu sammeln. Alle Erlöse der Ticketverkäufe oder des Merchandise gehen an die Sumatran Orangutan Society, RSPB und Earth Trust. So wurden die Besucher bereits beim Einlass mit Affen- und bunten Vögelkostümen empfangen und um Spenden gebeten.

Der Gig beginnt mit The Dreaming Spires, eine noch unbekannte fünfköpfige Band, deren Musik mit drei Gitarristen sehr gitarren- und auch ein wenig countrylastig ist. Ähnliche Musik kommt zum Beispiel von Young the Giant. Nach dem Auf- und Abbauen für die nächste Band, The Epstein, ging es auch schon weiter im Programm. Passend zu Stornoway ging es bei dieser Band etwas ruhiger zu, gleichzeitig aber melodisch und nicht langweilig.

Nach der zweiten Abbauphase sieht die Bühne schon leerer aus, stehen nun nur noch die Instrumente für die „Headliner“ dort. Neben vier Gitarren und einer Autoharp für Sänger Brian erkennt man auch die Stühle für das North Sea Radio Orchestra, das die Band bei einigen Songs begleitet.

Um ca. 10 pm betraten Stornoway dann endlich die Bühne, das „Regal“ im Osten von Oxford war sehr gut gefüllt und deutlich größer als die Hallen, die Stornoway im April in Deutschland gespielt haben. Dementsprechend besser war auch die Stimmung und die vier Jungs wurden vorfreudig mit Applaus empfangen. Die Setlist war eine gute Mischung aus Songs des ersten Albums „Beachcombers Windowsill“ und neuen Stücken, darunter beispielsweise „When you touch down from outer space“, dass sie live schon einige Male präsentiert haben oder auch „The sixth wave“ für das Brian die Autoharp spielen lernte. Bereits bekannte Songs wie „The coldharbour road“ kamen mit Unterstützung des Orchesters besonders gut an.

Als Brian in der Mitte des Sets begann, von unserem Opossum Heidi zu erzählen, ging wie auch in Köln im April Gelächter durch das Publikum. Auch von dem Ausreißer der Kuh Yvonne wurde berichtet, dies zeigt neben Brians Vögel- und Entenstudium, dass die vier Jungs ein Interesse an Tieren und deren Erhaltung haben. Trotzdem ist es doch eher seltsam in ihrer Heimat von deutschen Tieren zu hören.

Nach The End of the Movie verließen Brian, Rob, Oli und Jonathan die Bühne, um nach nur ein paar Momenten drei Zugaben zu spielen, darunter „Long Distance Lullaby“, ein weiterer neuer Song, „The Ones (We love the most)“, der a cappella von allen vieren gesungen wurde und nur von dem Kontrabass und einer Gitarre begleitet wurde. „Zorbing“ durfte natürlich nicht fehlen und diente als Abschluss dieses Abends. Passend dazu flogen plötzlich zwei große Luftballons über dem Publikum, auch die Band selbst schien überrascht davon und nahm es mit Humor, als die Bälle einige Male auf die Bühne flogen. Nach insgesamt mehr als drei Stunden endete dieser Abend und man konnte ihn noch damit ausklingen lassen, sich Merchandiseartikel unterschreiben zu lassen und noch ein wenig mit den Jungs zu plaudern. Ein gelungenes Konzert für einen guten Zweck!

Fotos: Stephanie WhiteTapes

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