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The Precious Mings – Interview

Seit heute ist Boris Ming (Mastermind hinter den Precious Mings und in einer anderen Welt als Boris Exton Keyboarder von Chikinki) auf ausgedehnter Tour durch Deutschland und Österreich. Als kleine Vorbereitung beantwortete er uns schon einmal kurz elf Fragen, damit wir hierzulande auch wissen, was uns erwartet, wenn ein Ming durch die Lande zieht.

The Precious Mings sind als ein paar Freunde, die sich zum Tee trinken und musizieren trafen, welcher Tee hat euch dabei die besten Ideen gegeben?

Tee wurde 1981 in England von der Queen erfunden. Earl Grey also.

Die meisten der Stücke auf „Everytime I Sell A Record A Kitten Dies“ handeln von England, welche Aspekte wären anders, wenn du über Deutschland geschrieben hättest?

Es gäbe viel mehr Songs über Schnauzbärte. Manchmal halte ich unweigerlich auf der Straße an und muss die Gesichtsbehaarung von anderen Menschen anstarren. Ich mag Schnäuzer, wenn ich einmal erwachsen bin, möchte ich mir auch einer werden.


Dein Album heißt „Everytime I Sell A Record A Kitten Dies“, bisher konnten wir noch keine Erklärung zum Titel finden, warum also dieser Titel?

Ganz einfach, weil jedes Mal, wenn ich ein Album verkaufe ein Kätzchen stirbt. Das ist eine Tatsache!


Wir haben einiges über deine Konzerte gelesen, was war das verrückteste, das du bisher auf der Bühne getan hast?

Ah, das war die Sache mit dem Huhn. Das hatte mit uns sicher die beste Nacht seines Lebens und im Anschluss sicher einen Leberschaden. Wir haben es auch nicht wieder getroffen, vermutlich ist es jetzt in einer Irrenanstalt. Häufig passiert es mir aber auch, dass ich mein Lieblings-Keyboard herumschleudere und mich regelmäßig selbst damit verletze.


Wie würdest du deine Konzerte mit eigenen Worten beschreiben?

Pure, unverfälschte Dummheiten in einem Glas. Die Mings sind eine sich konstinuierlich entwickelnde Sache, wir touren nie mit der gleichen Band und proben nie, unsere Konzerte bauen also größtenteils auf Panik, was Spaß macht. Das Album ist wie regenbogenfarbene Zahnpasta, die aus meiner Nase läuft, wenn ich reite, auf Drogen bin, auf dem Eis, usw.

Wenn du an einen „pefekten Pop Song“ denkst, an dem du nichts verändern wolltest, welcher deiner Songs wäre ein Kandidat für diesen Titel und warum?

Ich glaube nicht, dass ich so ein Stück geschrieben habe. Aber wenn du die Länge von „Why Fish R Gr8“ mit der Meldoie von „1 Track Mind“ mischt und das Stcük rückwärts spielst, wäre das ein Kandidat. Aber eigentlich würde ich sagen „Quack Horse“, weil es nicht genügend Pop Songs über zahnlose, alte Frauen gibt. Ich tendiere selbst auch eher zur etwas sonderbareren Seite von Pop.


Wenn du die Chance bekämst, was würdest du an deinem Album ändern wollen und warum?

Es hat drei Jahre gedauert das Album auf zu nehmen, das würde ich vielleicht ändern wollen, also dass es schneller fertig würde. Aber du solltest bei dem was du tust, immer das Beste machen, um mit neuen Dingen weiter zu machen.


Und wenn du die Chance hättest, eine Sache in der Welt zu ändern, die dich wirklich stört, welche wäre das?

Meine Fähigkeit mir einen Bart wachsen zu lassen, vielleicht etwas selbstsüchtig, aber irgendwo musst man ja anfangen.


In einem Kampf um Leben und Tod, wer würde gewinnen, Tom von Tom & Jerry, oder Scratchy von Itchy und Scratchy?

Ich würde es mögen, wenn die Beiden Sex miteinander hätten, das wäre witzig und ich stelle es mir ziemlich schmutzig vor.


Welche fünf Songs würdest du auf ein Weihnachts-Mixtape packen?

bring your daughter to the slaughter – alice cooper
its raining men – the weather girls
lets talk about sex – salt n pepa
suck my dick – lil kim
das schäferlied- schäferbauer heinrich


Worauf freust du dich 2009, nach deiner Tour am Meisten.

Ein langes Bad und ein paar Kekse!

Fotos: The Precious Mings Mypsace

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