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Kingsize – Interview

Foto: Myspace der Band

Vor ihrem Konzert in Oberhausen waren Kingsize, eines der heißesten Pferde im Weekender Stall, so freundlich, uns vom Leben auf Tour und als angehender Rockstar zu erzählen.

Hi Jungs, schön, dass ihr etwas Zeit für uns habt, fangen wir mit einer einfachen Frage an. Wieso der Name Kingsize? Kennt ihr den deutschen und den bulgarischen Rapper mit dem Namen?
Kingsize: Oh ja, die Rapper kennen wir, aber wir haben die mal angehört, wir sind die einzigen, die dem Namen echte Ehre machen. Auf Kingsize kamen wir deshalb, weil wir uns dachten, wir brauchen etwas, das aussagt, wie groß wir sind, da kamen uns Sandwich-Schachteln ganz recht, da gab es Medium, Large und eben Kingsize. Das ist eben das allergrößte, vielleicht auch das Beste, aber auf jeden Fall das Größte.

Im Juli habt ihr euer Debüt-Album veröffentlicht, wie würdet ihr euren Stil beschreiben?

Kingsize: Rock N Roll, energiegeladen, schweißtreibend, eben „eine gute Zeit haben“. Traurige Musik für gute Zeiten.

Wie sehen eure Konzerte aus?

Kingsize: Das kommt drauf an

Ok, ein gutes Kingsize Konzert?

Kingsize: Laut, extravagant, schnell. Wir haben viel Spaß auf der Bühne und bringen dadurch unsere Shows denken wir auch glaubhaft rüber.

Thema Rock N Roll, was war euer größter Rockstar-Moment?

Kingsize: Hmm, die Shows mit Ash waren cool, mit den Pigeon Detectives auch. Aber das mit Ash war wohl der größte, nach unserem Set hatte jeder von uns eine Flasche Champagner in der einen und eine Flasche Jack Daniel’s in der anderen Hand, das war cool. Auch in Berlin war’s schon sehr cool. Da war ein Kerl, der feierte seinen 18 Geburtstag und ist den ganzen Weg von München gekommen, um uns zu sehen und meinte die ganze Zeit „Oh mein Gott, Kingsize, wie geil.“ Das war cool, aber auch schon etwas seltsam. Mike hatte eine Flasche Wasser auf der Bühne stehen und hat die am Ende weggeschossen, der Junge hat die gefangen und meinte „Ich hab Mike’s Flasche, die werd ich für immer behalten!“. Das war echt schon komisch, aber da dachte ich mir, so müssen sich Rockstars fühlen.

In einem anderen Interview habt ihr erzählt, ihr wäret große Guns’N’Roses Fans, wie fandet ihr „Chinese Democracy“?

Kingsize: Es ist toll. Aber du musst es so nehmen, wie es ist, ein Studioalbum von Axl Rose mit einigen brillanten Studiomusikern. Axl Rose ist wohl unbestritten ein großer Rockstar, deshalb würden wir Guns’N’Roses jetzt nicht live gucken, aber als Album ist es toll.

Look See Proof haben uns im September erzählt, sie wären gute Freunde von euch, stimmt das?

Kingsize: Ja, das sind tolle Typen. Wir haben viele Konzerte zusammen gespielt, hatten echt tolle Partys mit denen und die sind wohl eine der wenigen Bands auf unserem Label, mit denen wir auch wirklich viel zu tun haben. Übrigens, was machen eigentlich Eight Legs? Na, wir wollen da jetzt auch kein Fass aufmachen.

Arbeitet ihr eigentlich schon an neuen Songs?

Kingsize: Ja, wir haben kürzlich ein paar neue Songs aufgenommen und werden heute auch zwei neue spielen. Wir wollen die auf der Tour ein bisschen ausprobieren. Das neue Material ist etwas erwachsener und ausgereifter, mal sehen, wie’s heute ankommt.

Foto: Myspace der Band

Habt ihr wieder vor, das an zwei Orten aufzunehmen?

Kingsize: Nein, wir bleiben in einer Stadt. Wir wollen das auf jeden Fall mit Ed East in Berlin machen, der hat da ein tolles Studio.

Hat Berlin euch beim ersten Album beeinflusst?

Kingsize: Jein, also die Songs hatten wir auch schon, aber die Aufnahmen haben das Tempo und die Dynamik beeinflusst. Der wichtige Unterschied zu den Aufnahmen an London ist wohl, dass wir in Berlin eher so etwas wie eine Clique sind. In London nimmst du auf bis sagen wir 23 Uhr, danach verlässt du das Studio und die anderen und gehst nach Hause. In Berlin hängst du die ganze Zeit als Band zusammen, alle sind fokussierter auf das Album und du wächst als Band noch stärker zusammen. Das hört man den Songs, die wir in Berlin aufgenommen haben auch an, und deshalb wollen wir da wieder hin.

Fotos: Myspace der Band

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