Interviews

6 Richtige – mit Langstreckenläufer

Vor kurzem führten wir unsere neue Interview-Kategorie „6 Richtige“ ein, die sich nach den bisherigen Zugriffszahlen scheinbar großer Beliebtheit efreut und einen interessanten ersten Einblick zu den teilnehmenden Musikern gewährt. Bestens geeignet also für noch nicht so bekannte Bands denkt ihr? Wir auch, deshalb stellen wir euch heute im Zuge von „6 Richtige“ einmal die Hamburger Band Langstreckenläufer vor, die im Mai ihr mittlerweile drittes Album „Metamere Memory“ veröffentlicht und von denen wir in Kürze noch häufiger berichten werden.

1. Wenn du dir eine legendäre Bands aussuchen könntest, in welcher hättest du gern gespielt?
Michael: Bei den Flaming Lips, ich hätte auch gern nur die Gitarren gestimmt!
Hagen: John Coltrane Quartet.
Lennart: The Beach Boys.
Philip: Bei Jimi Hendrix.

2. Welches Album war der Soundtrack deiner Teenager-Zeit, bzw. welche CD kommt dir zuerst in den Sinn, wenn du an diese Zeit zurück denkst?
Michael: Die Jimi Hendrix Experience, vor allem „Bold as Love“.
Hagen: Felt – Poem of the River. Sicher nicht die beste von Ihnen, aber für mich die erste und genau zur richtigen Zeit. Ziemlich introvertiert, dabei ganz klar, konzentriert und nah. Die
schönste Entrückung!
Lennart: Ich hörte unwahrscheinlich viel Beatles, und dabei sämtliche regulären Veröffentlichungen. Belle & Sebastian und Radiohead boten mir später dann den angemessenen Rahmen für emotionale Wirren.
Philip: O.D.B.E.P. (Ol‘ Dirty Bastard, Anm. d. Red.)

3. Die letzte Platte / CD, die du gekauft hast?
Michael: Eine schöne Meat Puppets Kassette namens „Monsters“.
Hagen: Animal Collective – Merriweather Post Pavillon
Lennart: Papercuts: You can have what you want.
Philip: Jeru The Damaja – The Sun Rises In The East

4. Die beste Stadt, in der du je gespielt hast?
Michael: Berlin! Immer wieder anders, immer Entwicklung.
Hagen: –
Lennart: Hamburg. Da kann ich immer nach Hause laufen.
Philip: Hamburg.

5. Was packst du als erstes in deine Tasche, wenn du dich auf eine Tour vorbereitest?
Michael: Natürlich die Sonnenbrille für die gemeine Vormittagssonne.
Hagen: Selbstgebackenes Brot.
Lennart: Lektüre, Schreibzeug und Musik.
Philip: –

6. Dein liebstes Beatles-Lied?
Michael: Across the Universe, Dear Prudence, Because, Julia – Ich hör mal lieber auf…
Hagen: Zur Zeit „A Day in the Life“.
Lennart: Vielleicht „Rain“, aber mit Bestimmtheit kann ich das nicht sagen. Wahrscheinlich auch „Only a Northern Song“ oder „It’s all too much“, auch toll ist „Baby’s in black“, „I don’t want to spoil the Party“, „I’m only sleeping“, „I’m a Loser“, „Dear Prudence“, „Doctor Robert“, „Tomorrow never knows“… Nun ja, frag mal Till von der wunderbaren Band Faraday, der wird sagen, man könne eine solche Auswahl meinerseits eh nicht ernst nehmen, da ich jeden Beatles-Song in den höchsten Tönen loben würde, sobald ich ihn höre. Erwähnte ich schon „I’m so tiried“? Oder „I’ll follow the sun“? Sehr gelungen auch „No reply“, „The Word“, „Do you want to know a secret“, „I should have known better“, „Eight days a week“, „If I needed someone“… […].
Philip: Let it be.

Zusatzzahl: Warum sollten die Leute zu euren Konzerten kommen und euer Album kaufen?
Michael: Weil in unserer Musik so viel Liebe und Arbeit steckt, dass man immer etwas Neues entdecken kann.
Hagen: Weil wir davor immer so gute Musik laufen lassen und unsere neue Platte dabei haben.
Lennart: Weil sie unsere Musik mögen, dass wäre ein guter Grund. Ernstgemeintes Interesse wäre auch akzeptabel.
Philip: Weil die Musik mit Liebe und Sorgfalt gemacht ist.

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