Rezensionen

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The Horrors – V

Als The Horrors vor zehn Jahren ihr Debüt „Strange House“ veröffentlichten, auf dem sie düsteren Gothic-Rock mit starker Post-Punk-, Shoegaze- und Garage-Note zeigten, war noch undenkbar, dass diese Band einmal Depeche Mode supporten würde. Doch in der ersten Jahreshälfte geschah genau das und das Quintett aus Southend-on-Sea durfte die Massen für Dave Gahan und Co […]

The Pains Of Being Pure At Heart – The Echo of Pleasure

Für jede Band ist es das gleiche Dilemma, Fans und Kritiker verlangen stets eine Weiterentwicklung und etwas Neues von der Band. Entfernt sich die Band jedoch im Laufe der Zeit zu weit von dem Sound, mit dem der Durchbruch gelang, sind Fans, die in der Erfolgsphase zur Band gefunden haben, enttäuscht und allenfalls Kritiker freuen […]

Waxahatchee – „Out in the Storm“

Es gehört zum Leben dazu, dass man sich auch stürmischen Phasen entgegenstellen muss. Sei es es im Job oder im Privatleben. Trennungen sind ein Faktor, die einen Sturm der Gefühle auslösen können. Einer, bei dem man sich nicht nur mit dem Ende der Liebe auseinandersetzt, sondern auch in eine Auseinandersetzung mit sich selbst kommen kann. […]

Cigarettes After Sex – „Cigarettes After Sex“ (s/t)

Dass von der Gründung einer Band, bis zum ersten Release einige Zeit vergehen kann, ist ja ganz normal. So wird nach und nach die erste Single, dann die erste EP und nach ein paar Jahren das erste Album gefeiert. Greg Gonzalez hat es mit seinem Projekt Cigarettes After Sex geschafft, diesen Prozess auf neun Jahre […]

Caspian Sea Monster – „Caspian Sea Monster“ (s/t)

Es gibt Bands, da schießen einem beim lesen des Namens schon zahlreiche Assoziationen durch den Kopf. So auch bei Caspian Sea Monster aus Chemnitz. Gleich das erste Wort des Namens lässt einen wahlweise an das Kaspische Meer, oder an die US-Amerikanische Band mit diesem Namen denken. So gesehen erstmal gar nicht verkehrt, denn der Bandname […]

Luke Sital-Singh – Time Is A Riddle

Normalerweise sind Klischees ja das letzte, auf das man sich bei der Einschätzung von Musik und Werdegängen berufen sollte. Doch bei Luke Sital-Singh fällt es schwer, sich nicht bei einem zu bedienen. Genau genommen das des aufstrebenden Singer-Songwriters, der mit eigenen EP’s und berührenden Live-Shows eine gewisse Fanbasis erzielt und direkt für sein Debütalbum bei […]

Perfume Genius – No Shape

Seit seinem Debüt „Learning“ hat der Nord-Amerikaner Mike Hadreas, alias Perfume Genius, schon einiges hinter sich. Während es mit den folgenden Alben „Put Your Back N 2 It“ und „Too Bright“ immer weiter Berg auf ging, verlor er sich privat teils in einem Negativstrudel. Er durfte sich zwar über wachsendem Erfolg und breite mediale Berichterstattung freuen, sah […]

Maxïmo Park – Risk to Exist

Denkt man an Post-Punk, hat man Joy Division im Kopf, bei Grunge ist man direkt bei Nirvana und Brit-Pop lässt einen an Blur und Oasis denken. Mitte der Nuller Jahre gab es wieder eine von der britischen Presse mit viel Hoffnung hochstilisierte Welle. Die gesellschaftliche Schlagkraft der vergangenen Jahrzehnte hatte diese nicht. Wohl auch, weil […]

Albert af Ekenstam – Ashes

Vergänglichkeit ist ein allgegenwärtiges Thema in der Kunst. „Vanitas“ heißt das in der jüdisch-christlichen Lehre – was den Namen der Zeitschrift Vanity Fair wohl ein wenig zynisch erscheinen lässt – und dieser lateinische Name deutet schon darauf hin, dass es schon immer aktuell war. Der in Schweden lebenden Däne Albert af Ekenstam hat sich diesem […]

Fionn Regan – The Meeting Of The Waters

Auch, wenn der Ire Fionn Regan noch in seinen 30ern ist, hat er sich schon relativ früh in seiner inzwischen 17 Jahre andauernden Karriere, von Lucinda Williams mit dem Label „his generation’s answer to Bob Dylan“ konfrontiert sehen müssen. Was sollen wir sagen, optisch gab er sich dann während seiner gesamten Schaffenszeit nie die Mühe, sich […]

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