Vor knapp zwei Jahren endlich feierte das Duo Beach House mit ihrem dritten Album “Teen Dream” seinen Durchbruch. Der Sound von Alex Scally und Victoria Legrand fiel auf fruchtbaren Boden und das Duo wurde mit verträumtem Gesang, schleppenden Beats und langsam erblühenden Klanglandschaften zu neuen Stars der Indie-Szene. Die zarten Knospen ihres Erfolgs wuchsen in [...]
Vier Newcomer aus London und Leeds, die über sich schreiben “A four-piece, multicultural lineup – led by a mod, Liam O’ Donnell, and with a black rhythm section and dreadlocked bassist – they are fusing classic British guitar pop with Motown and Stax grooves, to create a form of indie soul”. Nun ja, ob man [...]
“I loved her, and sometimes she love me too” heißt es im Gedicht “Tonight I can write the saddest lines” von Pablo Neruda. Diese Zeile schmückt ebenfalls das Booklet des zweiten Library Voices Albums “Summer Of Lust”. Klingt nach Herzschmerz und tieftraurigen Songs, wie man sie von einem Damien Rice erwarten würde. Aber nichts da, [...]
In der Pressenotiz zum zweiten Admiral Fallow Album “Tree Bursts In Snow”, dem Nachfolger zum 2010er Debüt “Boots Met My Face” heißt es: “Aller Wahrscheinlichkeit nach sind Admiral Fallow für Dich eine neue Band”. Treue Leser unseres Blogs werden sagen: “Ähm, nein!”. Richtig, ihr hattet das Glück, dass wir euch die Schotten bereits vor zwei [...]
Derzeit ist es ja so, dass jede zweite Folk-Band aus London und dem Umland als nächste Retter der Musikszene gelten und über den Klee gehyped werden. Wirklich interessant sind die wenigsten davon und auch beinahe so schnell vergessen, wie der Hype losging. Dennoch gibt es natürlich Folk-Künstler und Singer-Songwriter von den britischen Inseln, die riesige [...]
2010 trat der Name Allo Darlin’ auf den Plan der Indie-Szene und Kritiker, wie Fans zeigten sich begeistert vom sonnigen Twee-Pop des Quartetts aus London. Pitchfork führte den Erfolg auf eine einfache Formel zurück: “rather than the cloying infantilism of some twee bands, Allo Darlin’ focuses its tunefulness on the simple pleasures and modest melancholies [...]
Nach dem Release ihres Debüts “Elegies To Lessons Learnt” fanden sich die Briten von iLiKETRAiNS aus Leeds trotz blendender Rezensionen ohne Label wieder. Also entschlossen sie sich für ihr Zweitwerk “He Who Saw the Deep” dazu, das Album über Pledge Music zu finanzieren. Ihre loyale Fanbasis war begeistert und sorgte dafür, dass der Release schneller [...]
Drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum “Our Temperance Movement” präsentieren Cats On Fire nun mit “All Blackshirts To Me” ihren neuesten Streich. Darauf boten die jungen Finnen Indie-Pop mit schwermütiger Note deutlich inspiriert vom Pop der 80er Jahre und vor allem The Smiths. Ein Vergleich, der wohl vor allem dank der stimmlichen Nähe von Mattias [...]
Wenn es um skandinavische Pop-Sensationen geht hat ja eigentlich meist schwedische Bands die Nase vorn. Island ist nach wie vor eher als Heimat verschrobener Künstler bekannt. Das liegt natürlich vor allem an einer gewissen Björk. Die Jungs von Sigur Ros haben immerhin schon ein wenig dafür gesorgt, dass Island auch für melancholisch entrückten Sound wahrgenommen [...]
Als Mathias Reetz 2006 das Singer-Songwriter-Projekt The Heart Of Horror ins Leben rief hätte er sich die folgende Entwicklung zunächst wohl nie so erträumt. Zunächst veröffentlichte er eine Solo-EP und bald das Debüt “You Need A Coin”. Mittlerweile zu einer Band angewachsen fand er sich im Vorprogramm von Tom Morello, Keith Caputo, Brett Dennen, Charlotte [...]
Wir anderswo: