Rezensionen

Wild Beasts – Smother

Im britischen Kendal gegründet ließen sich die Wild Beasts erst einmal sieben Jahre Zeit, bevor sie ihr erstes Album veröffentlichten. Das erschien 2008 auf Domino Records und hörte auf den Titel „Limbo, Panto“. Für den großen Durchbruch musste die Band dann auch nicht mehr allzu viel Geduld haben. Genau genommen ein Jahr. Denn bereits 2009 veröffentlichten sie „Two Dancers“ und waren damit plötzlich das nächste große Ding.

Das Album, auf dem Sänger Hayden Thorpe das Spiel mit seiner hohen Falsettstimme perfektioniert zu haben schien begeisterte Presse und fans gleichermaßen. Absolut verdient wurden sie auch für den Mercury Price nominiert. Gleichermaße euphorisch und traumtänzerisch bewegte sich die Band durch komplexe Kompositionen, die durch den Wechsel zwischen hohem Falsett von Hayden Thorpe und der tiefen Stimme von Tom Fleming eine einzigartige Stimmung erzeugten. Zwei Jahre später steht nun mit „Smother“ der nächste Streich der Wild Beasts an. Die euphorischen, bzw. etwas schnelleren Songs, wie „Hooting & Howling“ sind nun einer allgemeinen Schluffigkeit gewichen. Schon die Vorabsingle „Albatross“ zeigte einen Song, der mit niedrigem Tempo langsam voranschleicht und sich langsam in die Gehirnwindungen schraubt. Mit vielen perkussiven und auch elektronischen Elementen angereichert tänzeln die Briten gemächlich vor sich hin und bieten zwar keine direkten Hits auf, aber Songs, die sich langsam öffnen und bewundert werden möchten. Das hohe Niveau des Vorgängers können Wild Beasts dabei aber nicht halten, da die Songs häufig dch etwas schluffig geraten.

Rating: ★★★☆☆
Wild Beasts


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Wild Beasts – Albatross by DominoRecordCo

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