Rezensionen

The Voluntary Butler Scheme – At Breakfast, Dinner, Tea

Ein Album wie „At Breakfast, Dinner, Tea“ im tief grauen November zu veröffentlichen ist eigentlich schon ein Wagnis. Oder ein Glücksfall? Schließlich gibt es kein Gesetz dafür, dass passend zum schlechten Wetter in Musik auch nur noch traurige Stimmung verbreitet werden darf. Zumal der goldene Oktober, mit seiner leuchtenden Blätterpracht und den letzten Sonnenstrahlen noch ein wenig die Seele nachwärmt. Ähnlich funktioniert „At Breakfast, Dinner, Tea“.

Der gerade Anfang 20 jährige Rob Jones aus dem britischen Stourbridge hat darin unter dem Namen The Voluntary Butler Scheme jede Menge Sonnenstrahlen und gute Laune eingefangen, um Melodien zu erschaffen. Mit denen man das Herz auch im Herbst und Winter noch warm umschmeicheln kann In seinem Schlafzimmer nahm er launige Klaviermelodien und verband sie mit Indie-, Folk- und Pop-Einflüssen zu charmanten Songs, die er Lächeln offen auf dem Gesicht tragen. Ein wenig klingt das etwa bei den Singles „Tabasco Sole“ und „Multiplayer“ nach einer Verbindung von den Jackson 5 mit den Beach Boys und einer großen Portion britischen Humors. Gerade diese britische Note gibt dem Album seinen infektiösen Charme. Durch ihn geraten Jones‘ Pop-Kleinode herrlich einladend, wie die Einladung auf eine Tasse Tee bei einem guten Freunden und so bunt, wie eine Folge Monty Python. Heißt, „At Breakfast, Dinner, Tea“ ist das ideale Sommer-Album für den Herbst, könnte also zu keinem besseren Zeitpunkt erscheinen.

Rating: ★★★★☆
The Voluntary Butler Scheme
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