Rezensionen

The Virgins – The Virgins (s/t)

Nein, alle Leute die an dieser Stelle auf einen sonst im Abendprogramm von RTL 2 anzutreffenden Wortwitz bezüglich des Bandnamens warten, werden vom Autor dieser Zeilen bitter enttäuscht werden. Gehen wir also direkt zum Ursprungsort dieser neuen „The-Band“ über. New York ist die Heimat, der vier jungen Herren, die uns mit ihrem Debütalbum erfreuen. New York, woher auch sonst, mag hier die zu erwartende Reaktion des ein oder anderen Musikinteressierten sein.

Und in der Tat – die Quelle, die stetig neue gute Bands hervorzubringen vermag, scheint im Big Apple immer noch munter vor sich her zu sprudeln. The Virgins überzeugen mit eingängigen Melodien, was diesmal nicht einmal negativ gemeint ist, sondern eher die gute Laune des geneigten Zuhörers verstärkt. Insbesondere der Titel „Private Affair“ erinnert ein wenig an The Strokes und wird sich sicherlich in naher Zukunft in der Indie-Disko des Vertrauens wiederfinden. Ebenfalls hervorzuheben das großartige „One week of danger“, welches als Video auf der Homepage der Band zu finden ist. Nahezu jedes Lied verleitet dazu, zumindest mit dem Fuß im Takt mitzuwippen und ist ideal dazu geeignet den passenden Soundtrack zum sich ankündigenden Frühlingswetter zu geben. Auch wenn musikalisch die Gitarre nicht neu erfunden wird und es alles einem nicht gerade unbekannt vorkommt, was die New Yorker uns da präsentieren, so überzeugt das Album dennoch auf voller Länge. Es gibt keinen Ausreißer nach unten und die CD eignet sich vortrefflich dazu, sich von schlechter Laune abzulenken und wohlmöglich gepaart mit dem einen oder anderen Kaltgetränk in Partystimmung zu gelangen.

Nach dem gestrigen Konzert in Köln können deutsche Zuhörer noch heute in Hamburg oder morgen in Berlin in den Genuss kommen, die Live-Qualitäten der Band kennenzulernen.

Album-Stream auf dem Myspace der Band

Video zu „Teen Lovers“

Homepage // Myspace // Label

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