Rezensionen

The Sunshine Underground – No One's Coming To Save You

Seit 1999 gibt es The Sunshine Underground nun bereits. Große Eile hatte das Quartett aus Leeds bei seiner Gründung aber anscheinend nicht und veröffentlichte erst 2006, also sieben Jahre nach Gründung sein Debüt „Raise the Alarm“. Weitere vier Jahre dauerte es nun bis zu Album Nummer 2, „No One’s Coming To Save You“. An ihrem Sound haben sie dabei nicht viel geändert, wieder mixen sie Indie-Rock mit Dance-Elementen und toben sich in ihrem daraus erschaffenen Klangkosmos fröhlich aus.

In erster Linie treten sie auch vorrangig den Beweis an, dass es sie vier Jahre nach ihrem Debüt immer noch gibt, obwohl sie den wirklichen Durchbruch nicht so wirklich geschafft haben. Ausbleiben wird er nun wohl auch, so unterhaltsam ihre hibbelige Mischung aus Dance-Sounds und Indie-Rock auch im ersten Moment wirkt, so beliebig gestaltet sie sich auch. Es finden sich Referenzen an Bloc Party, Kasabian, The Killers, Chemical Brothers und New Order. Das Problem ist nur, deren Ergebnisse sind meist ausgeklügelter und mehr auf den Punkt – ja, sogar bei The Killers. The Sunshine Underground mangelt es einfach an wirklich eigenen Ideen, um ihren guten Ansätzen den nachhaltigen Pepp zu verleihen. Dennoch dürfte sich aber natürlich Traumwetter sei Dank das ein oder andere Stück für die Autofahrt, oder die Indie-Disco finden, danach kann es aber passieren, dass man „No One’s Coming To Save You“ in einer Ecke der Plattensammlung vergisst. Aber vielleicht erinnert man sich mal daran, wenn The Sunshine Underground in einigen Jahren beweisen, dass es sie irgendwie immer noch zu geben scheint. 

Rating: ★★☆☆☆
The Sunshine Underground

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