Rezensionen

The Sugars – The Curse Of The Sugars

SugarsSoviel können wir gleich vorweg nehmen, ja „The Curse Of The Sugars“ ist ein verflucht süßes Album. Aber nicht, wie man sich das nun vorstellen mag widerlich süßer Bubblegum-Pop, sondern, wie die Band es selbst benennt „Gospel-Grunge“. Aha, wie klingt so etwas jetzt? Laut Interpretation der zwei Jungs und dem einen Mädel aus Leeds beschreibt das eine urbane Mischung aus Rock’N’Roll, Rhythm’N’Blues, Doo-Wop und Garagen-Blues, wird schon richtig so sein, schließlich haben The Sugars das Genre ja erfunden.

Am deutlichsten scheinen die Einflüsse der Band also offensichtlich in Amerika zu liegen, damit stechen sie unter der Masse englischer Newcomer natürlich raus. Ganz stark im Vordergrund dabei die dumpfen Bassläufe von Bassistin und Sängerin Anna Greenway, die den Songs eine treibende, bluesig-stampfende Note verleiht. Sänger und Gitarrist Matt Bolton schreit dabei wie ein junger Robert Plant und lässt die Geister des Acid-Rock wieder aufleben. Zu der üblichen Blues-Rock Instrumentierung gesellen sich dann noch Trompeten, eine Orgel und auf dem besten Song des Albums „You Better Go“ einige Streicher. Diese astreine, wunderschöne Ballade, bei der sich Matt und Anna im Gesang abwechseln beschließt das Album und hinterlässt den Hörer durchaus milde gestimmt. Zu gern sieht man nach diesem Stück darüber hinweg, dass einige Teile des Albums streckenweise doch sehr bemüht cool wirken.  Aber die Längen, die auf dem Album entstehen trüben trotzdem nicht den Eindruck, dass man es hier mit eine sehr soliden, fröhlichen, süßen und vor allem erfrischenden Debüt-Album zu tun hat. Davon könnt ihr euch in Kürze selbst überzeugen, denn wir verlosen 1 x „The Curse Of The Sugars“, in Kürze mehr.

Video zu „Monsters“:

httpv://www.youtube.com/watch?v=-bULfCLRftg&feature=related

Myspace der Band
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