Rezensionen

The Postmarks – Memoirs At The End Of The World

Och Männo, da hatte ich gerade einen Aufhänger für diesen Beitrag, da schaue ich zufällig bei Platten vor Gericht vorbei, wie ich das manchmal so tu und dann steht da zu „Memoirs At The End Of The World“ von The Postmarks: „Es gibt Platten, bei denen erzählt bereits das Cover, wie sie klingen und verspricht, dass sie einem gefallen werden. ‚Memoirs At The End Of The World‘ von The Postmarks ist so ein Fall.“ Und das bereits im August 2009. Recht hat er in seinem Beitrag, der Dirk von PVG. Nehmen wir also den zweitbesten Aufhänger, nämlich die Tatsache, dass Dirk bereits im August über dieses Album geschrieben hat. Da erschien das Album nämlich in den USA und da es ja noch nicht so etwas wie das Internet gibt, bekommt das auch überhaupt niemand mit und so hat das neue The Postmarks Album auch noch niemand gehört, jetzt, wo es auch endlich in Deutschland erscheint.

Ist natürlich alles Quatsch, aber ein schöner Beleg dafür, wie unsinnig heutzutage diese teilweise noch immer übliche Release-Politik ist, bei der Alben erst ein paar Monate nach ihrem USA-Release auch hierzulande erscheinen. Eine Tour ist dafür immer eine gute Begründung, denn so ist das Album noch frisch, wenn eine Band die heimischen Clubs bespielt. Zieht bei The Postmarks aber weniger, die waren bereits im November hier und haben da auch schon neue Songs gespielt. In den Läden zu haben war das Album dennoch nicht (abgesehen natürlich von Download-Stores), aber das haben nun endlich eine findige Promo-Agentur und ein deutscher Vertrieb geändert. So bleibt deutschen Ohren nun auch nicht mehr hübscher 60ies Charme mit zuckersüßen Melodien vorenthalten. Das klingt dann bei diesem Trio, wie auch das Cover schon andeutet (ich glaube das hatten wir hier schon einmal), nämlich leichtfüßigem Pop mit chramanter Orchestrierung und stimmigem Gesang. Oder wie es bei PVG auch heißt, so „als hätte Stuart Murdoch (Belle & Sebastian) nicht nur für sein God Help The Girl Projekt Lieder geschrieben, sondern zusammen mit John Barry einen klassischen Bond-Song aufgenommen.“ Somit ein Album als frühlingshafter Gegenentwurf zu den draußen herrschenden Minustemperaturen.

Rating: ★★★★☆
The Postmarks

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