Rezensionen

The Pains Of Being Pure At Heart – The Pains Of Being Pure At Heart (s/t)

The Pains Of Being Pure At Heart ein Bandname mit so viel Klang und so schönen Worten, die ein wunderbar poetisches Bild ergeben, ein Name, der zudem auch noch die Songs der Band perfekt beschreibt, da muss man schon fast keine Review mehr schreiben. Denn in den Songs von The Pains Of Being Pure At Heart geht es um Herzensangelegenheiten, wie naive Schwärmereien, Liebeskummer, Herzschmerz und natürlich auch die ganz große Liebe. Wie auch das Albumcover schon andeutet spielt die 2007 in New York gegründete Band keinen Indie mit Elektro-Einfluss, sondern Musik, die sich vor allem an einem bedient, britischen Bands der frühen 80er, wie The Smiths, The Cure, My Bloody Valentine und The Jesus and Mary Chain. Das vermischen sie dann mit einer gehörigen Twee-Attitüde, Shoegaze, Dream-Pop und vielen Noise-Pop Einflüssen zu ihrer ganz eigenen Version von Indie.

Auch wenn sich die Smiths nicht direkt im Klang wiederspiegeln, finden sie sich in der tiefen Melancholie, die vielen der Songs innewohnt. Eine Melancholie, die einen spontan an seine Teenager-Zeit (so man sie denn, wie in unserem Fall schon hinter sich hat) zurückdenken lässt. Kein Wunder eigentlich, sagte Sänger Kip doch bereits im Interview mit Nicorola: „Wir schreiben über unser Leben. Dinge, die wir erleben oder Gefühle die wir in unserer Teenager-Zeit hatten. Wir wollen gerne die Band sein, die wir mit 17 geliebt hätten.“ Ziel erreicht kann man dazu nur sagen. Diesem Gedanken treu nannte die Band ihre erste Single 2007 auch gleich „Kurt Cobain’s Cardigan“, denn hätten wir nicht auch alle gern Kurt’s Strickjacke besessen? Hinter dichten, verzerrten Gitarren, schwelgt sich die Band häufig genug in einen wunderschön träumerischen Rausch, schafft es aber immer wieder durch einige Hooks und zauberhafte Melodien den Hörer bei der Stange zu halten. Aus dem hohen Niveau, dass die zehn Songs durchgängig wiedergeben, ragen dann sogar noch einige Hits besonders heraus, etwa „Young Adult Fiction“ durch das tolle gesangliche Zusammenspiel von Sänger / Gitarrist Kip und Keyboarderin Peggy und seine schöne Melodie hat dieser Song das Potential einer der Hits 2009 zu werden. Auch die aktuelle Single  „Everything With You“ und vor allem „A Teenager In Love“ wollen über das Ohr direkt ins Herz um dann weiter in die Beine zu gehen. The Pains Of Being Pure At Heart ist ein schillerndes Debüt mit 10 Songs für nun erwachende Frühlingsgefühle gelungen.

httpv://www.youtube.com/watch?v=KLVrTruj_Aw

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