Rezensionen

The Honey Trees – Bright Fire

The Honey Trees - Bright Fire

Es gibt da draußen Bands, die lassen ihre Fans gerne einmal etwas länger auf einen Release warten. Die Schotten von Penguins Kill Polar Bears, die am Montag nach vier Jahren Wartezeit endlich ihr Debüt „Building Homes From Broken Bones“ veröffentlicht haben, gehören zweifelsohne dazu. Ebenso wie There Will Be Fireworks, die zwischen ihren beiden Alben auch gute fünf Jahre vergehen ließen.

Mit The Honey Trees gesellt sich nun eine Band aus den USA zu dieser Sorte Bands. Fünf Jahre ist es nämlich bereits her, dass das Duo Becky Filip und Jacob Wick ihre Debüt-EP „Wake The Earth“ veröffentlichten. Eine Songsammlung mit gefühlvollen Popsongs irgendwo zwischen Camera Obscura und A Fine Frenzy. Seitdem hörte man in unregelmäßigen Abständen höchstens noch zu Weihnachten etwas von diesem Duo aus Sacramento. Doch mit „Bright Fire“ hat das Warten nun endlich ein Ende. Gemeinsam mit Produzent Jeremy Larson (Mutemath, Sleeping At Last, Switchfoot, Sucre) nahmen The Honey Trees das Album in Springfield, MO auf und veröffentlichen es nun auf ihrem eigenen Label.

„Bright Fire“ zeigt The Honey Trees noch gereifter. Mit mal verspielten, mal ruhig berührenden Melodien und den klaren Stimmen des Duos erschaffen The Honey Trees leichtfüßigen, verträumten Folk-Pop, der sommerlich daher schwebt und eine beruhigende Wirkung erzielt. Zwar gelingt es dem Duo zwar nicht immer den Kitsch in ihren Stücken gesund zu dosieren, aber gefühlvoll vorgetragene Songs, wie „Still I Try“ und das sich zwischen Piano-Pop und Folk-Ballade windende „Siren“ lassen über die kurzen Schwächephasen des Albums hinwegsehen und machen „Bright Fire“ zum wohl schönsten klassischen Pop-Album der ersten Jahreshälfte.

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