Rezensionen

Sebastian Witte – Der hohle Mond

Den Namen Sebastian Witte durftet ihr hier ja schon das ein oder andere Mal nachlesen. Der Songwriter aus Münster und Köln, der im Nebenberuf auch noch Basser von Videoclub ist, ist ja schließlich ein gern gesehener Gast bei uns. Mittlerweile heimisch auf dem Gisbert zu Knyphausen Label Omaha Records, veröffentlichte er vor kurzem die neue EP „Der hohle Mond“.

Ein Titel, bei dem man einen schlaftrunkenen Sound mit hypnotischem Charakter erwartet. Und der Opener „König Zufall“ bedient genau diese Erwartung. Eine leicht gezupfte E-Gitarre, ein hintergründig klimperndes Klavier und Sebastian Witte, der mit sanfter Stimme erzählt. Viel Hall tut sein übriges und fertig ist ein hübsches, schlafwandlerisches Stück Dream-Pop. Wer aufgeregte Klänge erwartet, der ist mit „Der hohle Mond“ wohl falsch bedient, denn wie der Opener tänzeln auch die anderen Stücke hypnotisch und völlig traumhaft vor sich hin.

„Der hohle Mond“ ist eine EP, die in sechs Songs eine wunderbar dichte und düstere Stimmung erzeugt. Viele Mittel benötigt Sebastian Witte dafür nicht. Größtenteils leben sie nur von Gitarre und Witte’s beinahe lethargischem Gesang. Diese Mittel reichen allerdings auch völlig aus, um den gewünschten Effekt zu erzeugen und die EP auf Schleife laufen zu lassen!

Sebastian Witte live:

15.04. Münster. Pension Schmidt. mit Nicolas Sturm.
03.05. Düsseldorf. Buchhandlung BiBaBuZe.


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