Rezensionen

Penguins Kill Polar Bears – Building Homes From Broken Bones

Penguins Kill Polar Bears - Building Homes From Broken Bones

Fast genau vier Jahre sind nun schon vergangen, seit wir hier die Schotten von Penguins Kill Polar Bears erstmals erwähnten. Damals rechneten wir mit einem bald anstehenden Release ihres Debüts. Nun ja, da haben wir uns wohl etwas getäuscht. Die vier jungen Schotten ließen es eher etwas ruhiger angehen und beschränkten sich in den letzten Jahren auf den Release zweier EP’s, von denen die letzte, „Vessels & Veins“, mittlerweile auch schon drei Jahre zurück liegt.

Ähnlich wie bei den Landsmännern von There Will Be Fireworks übten wir uns aber auch bei Penguins Kill Polar Bears in Geduld und waren sicher, dass diese ebenfalls belohnt wird. Und „Building Homes From Broken Bones“ war jeden einzelnen Monat der Wartezeit wert. Die Band, die sich selber als „Mega noisy post rock quartet“ beschreibt macht auf ihrem Debüt da weiter, wo es mit seinen EP’s auf hörte. Und das nicht nur, weil gleich mehrere Songs von den EP’s auf dem Album enthalten sind, sondern weil die Band ihren Sound konsequent fortgeführt hat und sich mit tosenden Gitarren, hymnischen Soundwänden und tollen Melodien anschickt als die neuen We Were Promised Jetpacks durchzugehen.

Ab der ersten Minute erzeugen Penguins Kill Polar Bears auf „Building Homes From Broken Bones“ eine dichte Stimmung. Sänger Ben hängt sich mit viel Kraft und vor allem emotionalem Einsatz in die Stücke und wird von einer Band unterstützt, die mit ausgefeiltem Gitarren- und Rhythmuseinsatz für sphärische Soundlandschaften sorgt, von denen man sich nur allzu gerne einwickeln lässt. In einer Mischung aus Post-Rock, Shoegaze und Indie-Rock, die nie langweilig wird, da die vier Musiker es immer wieder schaffen für eine ausgewogene Mischung aus ruhigen Momenten und aufbrausenden Soundwänden zu sorgen, vertrackte Instrumentalpassagen an hymnische Stadionrock-Elemente anschließen und immer wieder ein erstklassiges Melodiegespür beweisen. Spätestens ab dem sechseinhalb Minuten langen „Blunt“ lässt einen der Sound der Schotten nicht mehr los und man kann gar nicht anders, als sich in den folgenden fast 50 minütigen Melodie-Sog fallen zu lassen, um am Ende einfach wieder auf „play“ zu drücken.

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Discussion

  1. […] Schotten von Penguins Kill Polar Bears, die am Montag nach vier Jahren Wartezeit endlich ihr Debüt “Building Homes From Broken Bones” veröffentlicht haben, gehören zweifelsohne dazu. Ebenso wie There Will Be Fireworks, die zwischen […]

    Posted by The Honey Trees – Bright Fire | WhiteTapes | April 9, 2014, 3:29 pm

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