Rezensionen

Peasant – Bound For Glory

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Für sein mittlerweile drittes Album als Peasant hat sich der amerikanische Songwriter Damien DeRose ausgerechnet den Titel der Autobiographie Woodrow Wilson „Woody“ Guthrie geliehen. Mit der bereits 1967 verstorbenen Folk-Legende, die von Bob Dylan vergöttert wurde, hat DeRose aber auf seinem dritten Album oberflächlich gesehen nur das Genre Folk gemeinsam.

Der Musik ist deutlich anzuhören, dass 45 Jahre zwischen dem Album und dem Tod von Guthrie liegen. Schaut man tiefer stellt man aber doch Gemeinsamkeiten fest. Denn auch DeRose singt von gesellschaftlichen Problemen, dem Tod, der Liebe und zeigt sich dabei nicht immer nur versöhnlich, sondern findet auch kritische Töne.

Den Einstieg in „Bound For Glory“ bestreitet DeRose dann auch gleich mit dem Titeltrack. Ein ruhiges Stück Folk mit wirklich toller Dynamik. Eine leichte Melodie, unaufdringlicher Gesang und eine lockerer Rhythmus. Die ideale Einstimmung auf das Album, das sich auch in der Folge von der einfach zu konsumierenden Seite zeigt. Stimmlich bewegt sich der junge Musiker irgendwo in der Nähe von Folk-Größen, wie Elliott Smith oder auch Damien Rice ohne aber je wirklich das dramatische Moment von deren Songs zu entwickeln.

Das soll aber keineswegs negativ verstanden werden. Das dritte Peasant Album ist ein mehr als angenehmer Hörgenuss, der sanft die Gehörgänge streichelt und DeRose endgültig als gestandenen Songwriter mit einem Händchen für verträumten Folk etablieren dürfte.

Peasant auf Tour

19. April, Hamburg, Molotow Bar
20. April, Saarbrücken, Sparte 4
21. April, Reutlingen, Burning Eagle Festival
05. Mai, München, Kranhalle
06. Mai, Stuttgart, Nei In De Mai Festival
07. Mai, Darmstadt, Bedroom Disco Event
08. Mai, Dresden, Thalia
09. Mai, Nürnberg, MUZ
10. Mai, Leipzig, Kafic
11. Mai, Berlin, Privatclub
12. Mai, Köln, King Georg


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