Rezensionen

Mazes – A Thousand Heys

Gerade erst 2009 gründete sich das Quartett Mazes in Manchester, siedelte aber bald nach London über. Schon früh in ihrer Karriere durften sie unter anderem Nathan Williams mit seinem Projekt Wavves live supporten und erspielten sich das Interesse des Brightoner Labels Fat Cat, das bereits mit Künstlern, wie Frightened Rabbit, We Were Promised Jetpacks und The Twilight Sad in jüngerer Vergangenheit ein gutes Händchen zeigte. Musikalisch besitzen Mazes allerdings keine Nähe zu den genannten Label-Mates.

Die Vergleiche zu ihrem Sound sind eher bei Wavves, Cloud Nothings und im Indie-Rock der 90er Marke Pavement zu suchen. Ganz wie Malkmus singt auch Frontmann Jack Cooper mit einer gewissen scheißegal Haltung und rotzt seinen Gesang hin. Die Band unterstützt ihn mit gut gemachtem Schrammel-Sound. Dabei kommt die Band in ihren sonnigen Songs schnell auf den Punkt und begnügt sich meist mit Kompositionen in einer Länge von knapp zwei Minuten. Mazes scheinen wert auf einen besonders direkten Sound zu legen, dafür haben sie die 14 Songs des Albums in einigen Live-Sessions im Studio direkt eingespielt. So kommt das Album auch ohne große produktionstechnische Kniffe aus und man hat fast das Gefühl den vergnügten DIY-Sound direkt live in der heimischen Garage zu hören.

Rating: ★★★★☆
Mazes
Mazes auf Tour (mit We Were Promised Jetpacks und The Twilight Sad):

18. September, Hamburg, Molotow
19. September, Berlin, Lido
20. September, Köln, Gebäude 9

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