Rezensionen

Jersey Budd – Wonderlands

Prominente Freunde sind immer nützlich, wenn man sich als aufstrebender Musiker einen Namen machen möchte. Davon konnte schon vor mehr als zwanzig Jahren ein Italo-Amerikaner aus New Jersey ein Lied singen, als er mit dem Keyboarder von Bruce Springsteen einen Song Namens „Runaway“ aufnahm, der kurze Zeit später ein Welthit wurde. Wie kommen wir darüber nun zum jungen Briten Jersey Budd? Nun ja, der klingt genau so, als hätte dieser Musiker aus New Jersey ein neues Soloalbum aufgenommen und prominente Unterstützung hatte Jersey auch noch.

Aufgenommen hat er es mit Kasabian und auf Anraten von Noel Gallagher von Paul Stacey mixen und Ian Cooper mastern zu lassen. Finanziert hat Jersey sein Album über Bandstocks, eine Plattform, die auch schon Patrick Wolf für sein letztes Album „The Bachelor“ genutzt hat. Darüber waren Fans offensichtlich gern bereit diesen Sympathen zu unterstützen, der zwar von der Insel kommt, aber eher nach amerikanischer Vorstadtromantik klingt. Ab der ersten Minute schwingen bei Jersey Budd Referenzen, wie Bruce Springsteen, Jon Bon Jovi und Jesse Malin mit. Rockmusik aus der Arbeiterschicht, in die sich der Sänger noch so richtig rein kniet. Ein Schuss, der schnell nach hinten losgehen kann. Dann hat man den Salat und damit auch die x-te Konserve des beschriebenen Sounds. Vielleicht ist es bei Jersey Budd dieser britische Charme, der seinem Rocksound innewohnt und den Kompositionen einen gewissen Unterhaltungswert verleiht. Damit zeigt er sich als smarter Songwriter, dem man gern zuhört und mit dem man gern mal durch Pubs in amerikanischen Vorstädten ziehen würde.

Rating: ★★★½☆
Jersey Budd

Myspace // Label

Wonderlands – bei Amazon.de kaufen

Discussion

Comments are closed.

Archive