Rezensionen

James Walbourne – The Hill

Fans der britischen Kult-Rocker der Pretenders kennen den Namen James Walbourne vielleicht schon. Seit 2007 ist der Londoner verantwortlich für die Gitarrenarbeit der Band. Neben seiner Arbeit mit den legendären Rockern arbeitete Walbourne, gerade einmal Anfang 30, unter anderem auch bereits mit Musikern, wie Peter Bruntnell, den Pogues und den Pernice Brothers zusammen.

In seiner Karriere arbeitete er also bereits mit einer beschaulichen Anzahl etablierter Musikgrößen zusammen. Neben vielen Projekten fand der Brite nun auch Zeit ein Solo-Album aufzunehmen. Vielleicht war es der Einfluss seiner bisherigen Projektarbeiten für alteingesessene Musiker, oder seine eignen Vorlieben, auf „The Hill“ bietet der Brite jedenfalls klassischen Songwriter-Folk. Dabei vermag wohl auch nur die Genre-Wahl zu überraschen. Das was Walbourne mit den Songs bietet, überrascht weniger. Da präsentiert er nämlich nur Country und Folk der alten Schule. Die Gitarre ist akustisch gehalten, das Schlagzeug sanft geschlagen und Walbourne’s Stimme schwelgt stets in seinen Geschichten. Dabei bildet er das gesamte Spektrum von langsamen, balladesken Nummern, bis zu Pub-stampfenden Rockern ab. Im Falle der Mid-Tempo-Nummer „Northern Heights“ macht das sogar kurz Spaß und lädt zum fröhlichen Mitschunkeln an. Meist plätschert das Album aber nur vor sich hin und dürfte wohl nur etwas für Hardcore-Genre-Fans sein.

Rating: ★★★☆☆
James Walbourne

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