Rezensionen

Jack White – Blunderbuss

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Es gibt so Bands und Musiker, denen schreibt man ihren eigenen Genresound zu. So machen beispielsweise U2 nicht mehr Rockmusik, sondern schon lange U2-Musik. Auch Morrissey ist einer dieser Musiker, denen schon ein ganzes Genre zugedacht wird. Der Amerikaner Jack White ist wohl auch ein Musiker dieser Sorte. Mit den White Stripes schuf er einen einzigartigen Blues- und Indie-Rock-Sound, der ihn zu einem der wohl wichtigsten Musiker der Szene machte.

Mit zahlreichen Nebenprojekten machte er sich nebenbei ebenfalls einen Namen. Da wären zum Beispiel The Raconteurs oder The Dead Weather zu nennen. Trotz wechselnder Besetzungen und unterschiedlicher Sound-Ausprägungen klang das aber im Grunde alles nach Jack White.

Da macht es natürlich Sinn, dass der Musiker, der nun in seiner Wahlheimat Nashville lebt, jetzt auch ein Soloalbum veröffentlicht. Ganz wie es in der Vergangenheit von Jack White schon war atmet das „Blunderbuss“ die Geschichte Nashvilles. Das Album ist Blues-Rock pur, mit Einflüssen aus Blues, Bluegrass, Americana, Country, Soul und Rock’n’Roll. Aufgenommen mit gleich zwei Bands direkt in einer der wichtigsten Musikstädte der Welt.

Jack White auf dem Weg zu den ganz Großen

Kleine Brötchen backt White dabei auf „Blunderbuss“ nicht. Die Songs sind perfekt produziert und leben vor allem von der einzigartigen Musikauffassung White’s. Der singt in seiner leicht gehetzten und manischen Art in 13 Stücken, die all das in sich vereinen, was Jack White so auszeichnet.

„Blunderbuss“ ist zeitlose Rockmusik für die Massen, die einen Musiker zeigt, der in der besten Zeit seines Schaffens steht und auf dem Weg ist ein ganz Großer zu werden. Das Album wird einer der Meilensteine auf diesem Weg sein und wird einen festen Platz in den Annalen und sicherlich auch in den Plattensammlungen vieler Fans einnehmen.

Jack White auf Tour

26.06. Berlin – Tempodrom
27.06. Köln – E-Werk
05.07. Hamburg – Docks

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