Rezensionen

I Am Oak – Oasem

I Am Oak - Oasem

Niederländer kommen ja jetzt bei uns nicht so wirklich häufig vor. Die letzte Erwähnung des Landes der Windmühlen, Tulpen und Holzschuhe fand hier wegen der Dutch Uncles statt. Ansonsten gab es hier noch VOICST, die allerdings unsere Meinung von niederländischer Musik nicht so wirklich steigern konnten. Der junge Thijs Kuijken schickt sich nun an, das Bild der niederländischen Musikszene über Vader Abraham hinweg zu formen. Nach seinem Debüt „On Claws“ veröffentlichte er vor kurzem sein neues Album „Oasem“.

Darauf bietet er Sounds, die nichts mit Vader Abraham zu tun haben, sondern vielmehr mit Bon Iver und seinen Landsmännern von The Black Atlantic. Das bedeutet ruhige Singer-Songwriter-Sounds mit verhuschten Melodien und ruhigem Gesang. Mit sanfter Stimme und ruhigem Gemüt strickt Thijs Songs, die meist auf Gitarre oder Piano und seine Stimme als vordergründiges Element bauen. Wo es nötig ist, unterlegt er das ganze noch mit leisen elektronischen Klängen, mit denen er den Stücken, die schwerelos durch den Raum schweben noch organischer werden lässt. Laut Pressenotiz stammt „Oasem“ aus einem niederländischen Dialekt und bedeutet Atem. Ein Albumtitel, der den Nagel auf den Kopf trifft, bietet Thijs in den knapp 33 Minuten und zwölf Songs sanft wie ein Atemzug. Songs, die den perfekten Soundtrack für lauwarme Sommerabende zum Entspannen und in Ruhe durchatmen liefern.

I Am Oak auf Tour

11. August, Berlin, Schokoladen
12. August, Hamburg, Hasenschaukel
13. August, Halver, Midsummer Open Air
22. September, Hamburg, Reeperbahn Festival

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