Rezensionen

Husky – Forever So

Husky - Forever So

Keine Frage, mit ihrem Bandnamen liefern die Australier von Husky eine Steilvorlage, mit der sich super in einen Artikel über diese vier Folk-Rocker einstiegen lässt. Wir ersparen uns aber in diesem Beitrag einen Verweis auf nordische Hunderassen und kommen direkt zu den vier Australiern. Die werden angeführt von Gitarrist und Sänger Husky Gawenda, der mit seinem Vornamen wohl offensichtlich Namensgeber für die Band war. Und mit dem Tiernamen ist die Band auch genau richtig beim amerikanischen Label. Zwischen den Fleet Foxes, Avi Buffalo, Niki & The Dove, Foals, Flight of The Conchordes, Wolf Parade und Wolf Eyes machen sich halt auch Hunde ganz gut.

Sub Pop Labelboss Jonathan Poneman hatte sich in den Sound der Band verliebt und wollte Husky unbedingt bei sich unter Vertrag nehmen. Ein Glücksfall für die junge Band, weil die nun ihr Album auch weltweit veröffentlichen konnten. Und natürlich Glück für den Rest der Welt, die kommt nämlich dadurch auch in den Genuss des Sounds der Australier. Als ihre Einflüsse geben die Australier Simon & Garfunkel, Crosby Stills & Nash, Bob Dylan und The Doors an. Einflüsse, die man auf „Forever So“ deutlich hört

Meist verarbeiten sie diese in ruhigen Folksongs, die sich langsam aufbauen und sanft durch die Boxen fließen. Mal hallt es ein wenig mehr, zusammen mit choralem Gesang kommen dann schnell Gedanken an ihre Labelmates von den Fleet Foxes auf. Stellenweise traut sich die Band auch ihre Songs ein wenig bunter auszuschmücken und erinnert dann beinahe an die Soundlandschaften von Brent Knopf’s Projekt Ramona Falls. Insgesamt bietet das Album häufig eine mehr als besinnliche Stimmung mit verträumten Folksongs, die sich ideal für laue Sommerabende mit einem Bierchen auf dem heimischen Balkon eignen.

Husky – Forever So im Stream

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