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Howler – America Give Up

Howler - America Give Up

Im letzten Jahr feierte die Indie-Szene zehn Jahre „Is This It“. Unglaublich, dass bereits eine Dekade seit dem Release des The Strokes Debüts vergangen sein soll. Unfassbar auch, wie viele Bands es in der Folge gab, die sich beeinflusst von der jungen Band aus New York ebenfalls ihre Gitarren schnappten und mit ihren Freunden in ihren Garagen ihre eigene Mischung aus Rocksounds der vergangenen fünf Dekaden spielten.

Und auch mehr als zehn Jahre nach dem Release des wichtigsten Albums der Nuller-Jahre scheint der Einfluss von The Strokes ungebrochen. Erstes Beispiel des aktuellen Release-Jahres sind wohl Howler aus dem amerikanischen Minneapolis.

Gegründet wurde die Band von Jordan Gatesmith, der laut Pressenotiz erst vor fünf Jahren erstmals zur Gitarre griff. Aber denken wir an den Eingangs erwähnten Einfluss zurück, ist auch klar, dass für den hier vorherrschenden Sound nicht die größte Gitarrenfinesse gefragt ist. Wichtiger ist eine gewisse Coolness und ein Talent die durch zehn Jahre stetige Wiederholung ziemlich ausgelutschten Einflüsse, wieder auf spannende Art zu verpacken. Und das haben die vier Jungs um Jordan Gatesmith drauf. Und konnten damit bereits auch im Vorprogramm der Retro-Rocker von The Vaccines zusammen mit den Indie-Poppern von Frankie & The Heartstrings überzeugen. Die Songs auf „America Give Up“ grooven ordentlich, preschen häufig gut voran und halten in den richtigen Momenten auch mal inne. Hinzu kommt noch das Organ von Jordan Gatesmith, das durch viel Verzerrung und DIY-Sound oft an Julian Casablancas erinnert. Das bedeutet in der Summe elf Songs, die richtig Laune machen, den Retro-Rock zwar nicht neu erfinden aber mit einer angenehmen Frische interpretieren.


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