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HELLO PIEDPIPER – Birdsongs = Warsounds

Vor einer Weile gab es im schönen Köln eine Band mit dem Namen Stereo Inn. Deren Frontmann hört auf den Namen Fabio Bacchet und zumindest in Köln erfreute er sich mit seiner Band einer gewissen Berühmtheit. Aber irgendwann war doch Schluss mit der Band und Fabio geht jetzt solo seinen Weg. Dafür hat sich der in Köln-Ehrenfeld lebende Musiker HELLO PIEDPIPER einen auffälligen Künstlernamen zugelegt, sich mit einer Akustikgitarre bewaffnet und präsentiert ruhigen Singer-Songwriter-Pop.

Ähnlich wie der Rattenfänger von Hameln, von dem sich Fabio den Namen geliehen hat, versucht er mit den Songs seine Hörer gefangen zu nehmen und an neue Orte zu führen. Bei Fabio liegen die aber in seiner Fantasie und er entführt auch keine Kinder, sondern zielt mit seinem ruhigen, nachdenklichen Sound eher auf eine erwachsene Hörerschaft ab.

Dabei gelingt des dem Kölner mit warmer und sanfter Stimme sowie gut gemachtem Einsatz der Akustikgitarre durchaus passable Songs zu kreieren, bei denen man auch mal abtauchen kann. Auch das Pfeifen des Pipers stört nur am Rande. Das macht „Birdsongs=Warsounds“ zu einer handwerklich gut gemachten Verneigung vor den großen amerikanischen Songwriter-Vorbildern des Kölners.

14 Songs und fast eine Stunde Musik, die sich vor allem hervorragend als Hintergrundbeschallung eignet. Herausstechen will hier nämlich nichts. Ecken und Kanten besitzt hier auch kein Song und so verpasst HELLO PIEDPIPER über fast 60 Minuten jede Chance Eigenständigkeit und wirklich fesselndes Songwriting zu zeigen. Talent und handwerkliches Geschick scheint er dafür doch genügend zu haben, das merkt man nämlich jedem Song an.

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