Rezensionen

Gus Black – Today Is Not The Day…

…to F#@k with Gus Black. Der Titel des neuesten Gus Black Albums sorgt in Verbindung mit dem Cover erst einmal für Verwirrung. Wer hat dem denn in die Cornflakes gepinkelt fragt sich der Betrachter. Ganz anders als diese bedrohliche Mischung aus Titel und Cover dann aber die Songs. Der Opener „Today is not the Day“ zwar dunkel wie das Cover, aber auch karg und zerbrechlich, Gus wie man ihn von seinen Soloauftritten kennt, nur er mit Gitarre vertieft in seinen Song.

Ähnlich entwickelt sich auch der Rest des Albums, als Film wäre es kein James Bond, wie das Cover es andeutet, sondern eher ein Western von Jim Jarmusch, nicht ganz Dead Man, aber ähnlich. Gus wird bei den Songs noch von seinen Background-Sängerinnen HT Heartache und Constance Baker unterstützt. Instrumental ist da nur seine Gitarre, mal auch eine Violine und ein Piano. Ganz anders als das Vorgängeralbum „Autumn Days“ also, das stellenweise in Richtung Indierock ging, am ehesten zu Vergleichen mit dem Unterschied zwischen den Ryan Adams Alben „Rock n Roll“ und „29“. Das Album spiegelt einen introvertierten Songwriter wider, es schafft eine warme intime Atmosphäre, wer Gus Black schon live ohne Band gesehen hat kann sich das in etwa vorstellen. Wer noch keine Vorstellung hat, im April ist Gus in Deutschland auf Tour, dann mit Band, aber eben auch mit diesen neuen Songs. Bleibt eigentlich nur noch die Empfehlung, auf jeden Fall in das bisher schönste Songwriter-Album dieses Jahres reinzuhören.

Video zu „Little Prince Town“

httpv://www.youtube.com/watch?v=GaGpkclf2_s

Myspace von Gus Black

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