Rezensionen

BEENDET!!! Green Pitch – La Jolla

La Jolla ist spanisch und bedeutet „das Juwel“. Eine Bezeichnung, derer nach man beim zweiten Album des dänischen Duos Green Pitch wohl mit einem echten Schätzchen rechnen muss. Eigentlich nur benannt nach dem Ort an der kalifornischen Küste, in dem das Album fertig gestellt wurde, handelt es sich bei La Jolla tatsächlich um so etwas wie ein Juwel. Keiner im schillernd glänzenden Sinne, mit dem man sich stolz schmücken würde. Eher so etwas wie der ganz persönliche Schatz, etwas, dass man nicht gern, oder nur mit Freunden teilt, aber am liebsten für sich behält.

Introvertiert und doch gesellig, minimalistisch und doch raumfüllend, so präsentieren sich Green Pitch. Nur Rex Garfield und Ste Rasch, die unterstützt von ein paar Freunden gemütlichen Indie-Pop spielen. Unaufdringlich aber doch fesselnd. Getragen vom sanften Gesang von Rex Garfield, die ab der ersten Minute mal leise flüsternd und mal sanft intoniert singend durch die atmosphärischen dichten Klanggebilde führt. Da klingt es mal, als würde sie nur vom auf den Asphalt prasselnden Regen unterstützt. Jede Gefühlsregung ihrer Stimme wird zugelassen und die Instrumentierung aus Glockenspiel, Gitarre, Elekrospielerein und Schlagzeug nur aufgedreht, wenn Rex pausiert, um der Musik ein wenig Luft zu lassen. Ein sanftmütiges Album, das hilft, sich frei zu machen vom Alltagsstress, mit dem man zur Besinnung kommen kann und die Schöhnheit darin entdeckt dem Regen einfach nur dabei zu zu sehen, wie er auf den Asphalt fällt. Ein ganz persönliches kleines Juwel für den Plattenschrank eben.

Rating: ★★★½☆
Green Pitch
Video zu „Somebody’s Hands“

httpv://www.youtube.com/watch?v=9A_dTcFqhTQ

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