Rezensionen

Fink – Sort Of Revolution

Achtung, Freunde der gepflegten Singer-Songwriter-Unterhaltung: Ohren auf. Mit Sort of Revolution bringt Fin Greenall, der unter seinem Pseudonym Fink besser bekannt sein dürfte, sein inzwischen drittes Album heraus. Wer jetzt allerdings die Schublade, auf der Singer-Songwriter steht, bereits weit aufgerissen hat, um den Briten zu seinen vermeintlichen Artgenossen zu legen, tut dem vielseitigen Musiker verdammt Unrecht. Denn Greenall ist auch für andere Künstler ein sehr gefragter Songwriter, u.a. für John Legend und spielte schon Seite an Seite mit Größen wie Massive Attack und den Fratellis. Selten groovt eine Platte dieses Genres so dermaßen und überlegt seinen Zuhörer mit soviel Soul und Blues.

Es verleitet gerade dazu, sich von der Musik und seinen Gedanken treiben zu lassen. Nicht zu letzt, die musikalische Unterstützung durch John Legend, der wohl ohne Übertreibung eine Soul-Größe unserer Zeit genannt werden darf, hilft dem anfangs ein wenig sperrig klingenden Album enorm auf die Sprünge. So sind insbesondere die Stücke mit der Begleitung von Legend („Move on Me“ und „Maker“) wahrlich legendary… Der geneigte „How I met your Mother“-Fan möge mir dieses unterirdische Wortspiel verzeihen. Zurück zur Musik. Mit seiner eindrucksvollen Stimme schafft es Fink den Zuhörer zunehmend zu fesseln und mit auf eine soulige Reise zu nehmen, an dessen Ende man zufrieden wieder in die reale Welt entlassen wird. Vollgepackt mit Eindrücken und mit einem Geheimrezept für Entspannung und Flucht für ein paar Minuten. CD-Player an, „Sort of Revolution“ rein und zurücklehnen, bitte sehr.

Rating: ★★★★½
Fink
Video zu „Sort Of Revolution“

httpv://www.youtube.com/watch?v=n8OH8Uautpk

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