Rezensionen

Field Music – Plumb

Field Music

Da sind sie schon wieder. Die Brewis-Brüder Peter und David veröffentlichen relativ genau zwei Jahre nach „Field Music (Measure)“ mit „Plumb“ ihr nunmehr viertes Field Music Album. Gute Nachrichten, nachdem sie das Projekt eigentlich erst einmal auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt haben. Aber eine unbestimmte Zeit muss ja nicht gleichbedeutend mit einer langen Zeit sein und so freuen wir uns darüber, dass es nur zwei Jahre zwischen den beiden Alben wurden.

Zwei Jahre und Field Music klingen immer noch genau wie Field Music. Markantestes Zeichen ist nach wie vor der Harmonie-Gesang des Duos und die filigranen, vielschichtigen Melodien mit Zitaten aus den letzten 50 Jahren Musikgeschichte.

Mal klingen Field Music dabei nach den großen Beatles, entlehnen dann wieder Capella-Gesangsharmonien von den Beach Boys und lassen Elemente aus der Rockmusik der 70er einfließen. Einen Unterschied zu den bisherigen Alben gibt es aber doch. Zum einen wirken die Stücke nun greifbarer und teilweise auch seltsam vertraut. Das liegt vielleicht daran, dass sich Field Music von der Filmmusik des 20ten Jahrhunderts haben inspirieren lassen und daraus „Plumb“ entstanden ist. Wie weit diese Einflüsse nun wirklich sind können wir nicht sagen. Was sich aber sagen lässt, ist, dass Field Music wieder einmal ein kunstvolles Pop-Album mit der nötigen Portion Anspruch geschaffen haben. Und sich dabei mit 35 Minuten für ganze 15 Stücke ungewohnt kurz gehalten haben, nachdem der Vorgänger gleich eine Doppel-CD mit 72 Minuten Spielzeit war.

Field Music – (I Keep Thinking About) A New Thing by memphisindustries

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