Rezensionen

Dutch Uncles – Cadenza

Nein, der Name ist hier nicht Programm. Die Dutch Uncles kommen nicht aus den Niederlanden, sondern aus einer der 80er Jahre Heimatstädte der Pop-Musik, nämlich Manchester. Verwandschaften mit anderen Bands aus ihrer Heimat zeigen sich hier dennoch. Allen voran The Smiths und Hot Club De Paris. Dazu kommen noch Elemente von Phoenix und Melodien, die deutlich an die famosen Field Music erinnern.

Mit dieser Mischung veröffentlicht die 2006 gegründete Band nun sogar schon ihr zweites Album. 2009 erschien das selbstbetitelte Debüt auf Tapete Records und jetzt folgt mit „Cadenza“ der nächste Streich. Mit einem verspielten Piano, zackigen Rhythmen und vergnügten Gesangslinien grooven sich die Mancunians ab der ersten Minute in die Gehörgänge. Die Beats treibend und die Ideenflut beinahe so überschäumend wie bei Field Music. Dabei lässt sich eigentlich kein Stück gesondert herausstellen. „Cadenza“ klimpert und pluckert aus den Lautsprechern und bietet 38 Minuten toller Melodien. Manchmal verliert sich die Band zwar etwas in zu vielen vertrackten Beats und Spielereien, das bleibt aber glücklicherweise die Ausnahme und macht Dutch Uncles zu Vertretern des Art-Pop, die man unbedingt im Auge behalten sollte.

Rating: ★★★★☆
Dutch Uncles

Dutch Uncles ‚Dressage‘ Live at Home House for Raymond Weil from Love & Disaster on Vimeo.

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