Rezensionen

Codes In The Clouds – Paper Canyon

Seit Monaten wartet hier nun schon das Codes In The Clouds Debüt „Paper Canyon“ auf eine entsprechende Würdigung. Das zweite Pg.lost Album „In Never Out“ ließ nun endlich den Knoten platzen und so widmen wir nun nun den Codes In The Clouds. Die waren nämlich vor Kurzem mit Pg.lost auf umfangreicher Deutschland-Tour, somit bietet es sich also auch an, die Alben nach einander abzuhandeln. Die Herleitung ist wegen der Genre-Verwandschaft der beiden Bands auch nicht allzu weit.

Codes In The Clouds machen also auch Post-Rock, kommen aber im Gegensatz zu Pg.lost nicht aus Schweden, sondern von den britischen Inseln, auf denen eigentlich ja Indie-Rock das Maß aller Dinge für junge Bands ist. Das war Codes In The Clouds aber zum Glück egal, die hatten andere Interessen und fanden in Robert Raths, Begründer von Erased Tapes auch einen Förderer. Damit wäre dann auch eigentlich die ganze Geschichte erzählt, denn Erased Tapes + Post-Rock, das kann nur beeindruckende Klangwelten mit epischen Ausmaßen und dichter Atmosphäre bedeuten. Tut es im Fall von „Paper Canyon“ dann auch. Das Album ist ein spannendes Hörerlebnis mit dichten Gitarren-Wänden, verwobenen, wohlig warmen Klangteppichen und auch sonst gut gefütterter Instrumentierung. Dabei drückt sich der Sound von Codes In The Clouds dann auch immer eher erhebend als schwermütig erdrückend aus. Der genaue Gegensatz also zu Pg.lost und in der Summe wohl eines der stärksten Post-Rock Alben des Jahres.

Rating: ★★★★½
Codes In The Clouds

Myspace // Label

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