Rezensionen

Cave Painting – Rio (EP)

Cave Painting - Rio

Trotz des noch recht jungen Bandalters von gerade erst drei Jahren blicken Cave Painting aus Brighton doch schon auf eine recht umfassende Diskographie zurück. Recht schnell nach Gründung nahmen sie ihre Debüt-EP auf und veröffentlichten nur zwei Jahre nach Gründung bereits ihr Debüt „Votive Life“. Mit dem Album im Gepäck durften sie dann nach Austin zum SXSW, wo sie sechs Shows in fünf Tagen spielten und zu einem der heißesten Geheimtipps des Festivals wurden. Damit noch nicht genug, nur ein halbes Jahr nach dem Release des Albums steht nun mit „Rio“ wieder eine neue EP der Band in den Läden. Und die EP setzt im Grunde genau dort an, wo „Votive Life“ aufhörte. Zu einem percussionlastigen Dance-Beat der Marke Friendly Fires gesellt sich unaufgeregter, smoother Gesang und ergibt eine gut gelaunte Melodie, die den Hörer berauscht. Der Opener und Titeltrack „Rio“ ist der beste Beweis dafür, wie gut diese Mischung funktioniert. Das Stück baut sich langsam auf und driftet in immer höhere Sphären. Der Beat lullt den Hörer angenehm ein und macht das Stück zu einer wunderbar warmen Indie-Pop-Ballade.

Auch die weiteren drei Stücke auf der „Rio“ EP sind butterweiche, Synthie- und Percussionlastige Songs, die leichtfüßig aus den Boxen flirren und viel Luft zur Entfaltung haben. Dabei wirkt das Stück „Then So Slow“ vielleicht etwas blass gegen den Opener „Rio“, dennoch tragen alle Songs eine so gelungene Euphorie und Leichtigkeit in sich, das man Cave Painting auf jeden Fall Gehör schenken sollte.

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