Rezensionen

Black Twig – Heliogram

Black Twig - Heliogram

Die vier Finnen von Black Twig sind bisher gänzlich an uns vorbeigegangen und so verpassten wir leider auch ihr im Januar 2012 veröffentlichtes Debüt „Paper Trees“. Da wir aber in den letzten Jahren, unter anderem wegen den Delay Trees, etwas mehr das finnische Label Soliti wahrgenommen haben, durften wir Black Twig jetzt kennen lernen. Und pünktlich steht nun mit „Heliogram“ das zweite Album der Band an. In ihrer finnischen Heimat schafften es Black Twig seinerzeit in zahlreiche Jahresbestenlisten und mit „Heliogram“ soll nun auch Europa erobert werden.

Als Einfluss nennen Black Twig „a panda bear falling on a beer bottle“. Nicht wirklich vielsagend, das ist bei ihrer Musik glücklicherweise anders. Hier setzt das Quartett aus Helsinki auf einen Sound, den man am ehesten als verwaschenen Pop mit einer typisch skandinavischen Melancholie.

Damit erzeugen Black Twig ab der ersten Minute eine dichte Atmosphäre mit wabernden Sounds, durch die hintergründig eine lässig singende Stimme zu hören ist.

Die sieben Stücken auf „Heliogram“ lassen den Hörer vielleicht nicht in überschwängliche Lobeshymnen ausbrechen, dennoch stellen sie eine gelungene Gratwanderung zwischen Melodieverliebtheit in Form süßer Melodien und verzerrten Soundwänden dar. Popsongs für Leisetreter und hoffnungslose Romantiker, die aus jeder Lebenslage etwas positives schöpfen können und das Anmutige eines Pandabären erkennen, der über Bierflaschen stolpert.

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Discussion

  1. […] klingt alles andere als das. Derart viel Krach präsentieren sie nämlich auf ihrem zweiten Album “Heliogram”, das wir hier vor einigen Wochen besprochen haben, absolut nicht. Darauf zeigen sie nämlich eine […]

    Posted by Black Twig – Video zu “Summer Slow Down” | WhiteTapes | April 28, 2014, 1:43 pm

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