Rezensionen

Big Troubles – Romantic Comedy

Ohne Zweifel lässt sich wohl behaupten, dass sich das amerikanische Label Slumberland Records auf unserer Seite ähnlich großer Beliebtheit erfreut, wie Fat Cat, Saddle Creek und auch Fat Possum. Kein Wunder eigentlich, verfügt das Label doch mit Gold-Bears und The Pains Of Being Pure At Heart (um nur zwei zu nennen) über Bands mit Dream-Pop erster Güte. Gern leitet das Label seine Pressenotizen mit Sätzen wie XXX „were formed by a group of kids who had been friends since high school, playing in bands, listening to records and coming of musical age together“. Gleiches gilt auch im Fall von Big Troubles.

Die veröffentlichen nach ihrem knarzigen Debüt nun bereits ihr zweites Werk. Als Produzenten konnten sie dafür niemand geringeres als Mitch Easter gewinnen, der sich einen Namen als Produzent der ersten beiden Alben von R.E.M. und vor allem von Pavement’s „Brighten the Corners“ machte. Gemeinsam mit dem Songwriter-Duo Alex Craig und Ian Drennan hat er den Sound der Band ordentlich aufpoliert und den LoFi-Sound des Vorgängers in herrlichen Dream-Pop verwandelt. Der entwickelt sich mit abwechselndem Gesang und dem Einfluss von Shoegaze- und Indie-Rock-Elementen in verschiedenste Richtungen. Mal meint man Girls zu hören, dann wieder The Smashing Pumpkins und häufig auch die Label-Mates von The Pains Of Being Pure At Heart. Im Fall von „Minor Keys“ kommen dann sogar alle drei in einer herrlich sommerlichen Nummer zusammen. Zwar ist das alles nicht neu, was Big Troubles hier gemeinsam mit Mitch Easter gezaubert haben, es bietet aber genügend kurzweilige Unterhaltung, um immer mal wieder den Tag zu versüßen.

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