Rezensionen

Belle & Sebastian – Write About Love

Zählt man die BBC Sessions von 2008 mit, sind wir mittlerweile beim 10ten Belle & Sebastian Album angelangt. Seit 14 Jahren machen die Schotten nun schon von sich reden und wissen mit jedem neuen Album zu verzaubern. Insbesondere durch die beschwingten Kompositionen aus Twee, Indie und 60ies Pop, die Stuart Murdoch mit Vorliebe von sanften Frauenstimmen untermalen lässt. Ein Erfolgsrezept, dass er mit jeder Menge Retrocharme im letzten Jahr ebenfalls auf sein Projekt God Help The Girl übertragen konnte und nun auf dem neuesten Album seines Hauptprojekts in bester Tradition fortsetzt.

Natürlich gehen immer gewisse Erwartungen mit einem Album von Belle & Sebastian einher. Allerdings schafft es die Band verlässlich wie ein Uhrwerk diese zu erfüllen. So natürlich auch wieder mit „Write About Love“. Schon der Opener „I Didn’t See It Coming“ lädt mit zuckersüßer Melodie und stimmigen Gesangslinien zum fröhlichen Mitwippen ein. Eine Grundstimmung, die erst beim gemächlicheren „Calculating Bimbo“ etwas umschlägt. Aber man kann ja nicht immer nur fröhliches Midtempo abliefern, auch wenn die Band sich in der Folge größtenteils in beschwingtem Tempo locker flockig durch das Album spielt und nur ab und zu die Bremse ein wenig anzieht. Das sorgt für einen gelungenen Laut-Leise Mix. Auch in den Gesangspassagen wechseln sich hübsch Frauen- und Männer-Stimmen ab und erschaffen ein stimmiges Hörvergnügen.

Rating: ★★★★☆
Belle & Sebastian

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