Rezensionen

Beach House – Bloom

Beach House - Bloom

Vor knapp zwei Jahren endlich feierte das Duo Beach House mit ihrem dritten Album „Teen Dream“ seinen Durchbruch. Der Sound von Alex Scally und Victoria Legrand fiel auf fruchtbaren Boden und das Duo wurde mit verträumtem Gesang, schleppenden Beats und langsam erblühenden Klanglandschaften zu neuen Stars der Indie-Szene. Die zarten Knospen ihres Erfolgs wuchsen in den letzten beiden Jahren weiter und nun präsentieren Beach House ihr zweites Album „Bloom“ und damit den nächsten Schritt auf der Karriereleiter.

Wieder einmal baut das Duo einladende Luftschlösschen, durch deren große einladende Räume der sanfte Klang des Duos weht. Mit Synthesizern, Unterwasserorgel, scheppernden Beats und viel Hall auf dem abwechselnden Gesang der Beiden locken sie einen immer weiter in die Tiefen ihres kleinen Schlösschens. An jeder Ecke zieren ausgeschmückte, opulente Gemälde und weiche Wandteppiche die Räume. Staunend hält man immer wieder inne und bewundert die Schönheit der Räume und wird immer weiter gefangen von den betörenden Songs der Band.

Mit viel Feingefühl und sanftem Händchen lassen Beach House die Stücke auf „Bloom“ erwachsen. Dabei lassen sie den Stücken immer viel Zeit sich voll zu entfalten – kein Song ist kürzer als viereinhalb Minuten. Zwar sind die Stücke teilweise etwas gleichförmig, aber die Band hat hier ein Erfolgsrezept gefunden, mit dem sie immer wieder mitreißende kleine Dream-Pop-Nummern zaubern. Kleine Farbtupfer und Ideensprengsel sorgen für die nötige Abwechslung und machen „Bloom“ zu einem wirklich starken vierten Album dieser Band aus Beach House, die jetzt eindeutig als etablierte Indie-Helden gehandelt werden dürften.

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